Formel E

Technik: Was kann die neue Aufhängung?

Tobias Bluhm

Tobias Bluhm

In Sorge um die Sicherheit der Fahrer wurde Chassis-Hersteller Spark mit der Konstruktion einer neuen Aufhängung beauftragt. Nach vielen Brüchen und Problemen mit den Streben in der ersten Saison, die unter anderem Jean-Eric Vergne in Punta del Este um einen möglichen Sieg brachten, soll Spark nun gemeinsam mit Brems-Hersteller Alcon neue Wishbone-Streben konstruieren.

Die Wishbone-Stangen wurden ebenso wie die Querlenker verstärkt. Zwar sind die Wishbone-Streben noch immer hohl, jedoch sind die Materialen anders angeordnet, weshalb der Hohlraum kleiner wird. Gemeinsam mit verstärkendem Stahl und verbesserten Kugellagern soll das für eine Verlängerung der Lebensdauer der Aufhängung sorgen.

Sparks Technik-Guru Theo Gouzin vergleicht die Aufhängungen mittlerweile mit denen aus der Rallye-Weltmeisterschaft WRC. Grund für die starken Streben sind die welligen Straßenkurse, auf welchen die Formel E zu Besuch ist. Nach den Upgrades müssen sich die Teams künftig nicht mehr um die großen Bodenwellen sorgen.

Jacques-Villeneuve-Venturi-Aufhängung

Auf die Aufhängungen in der Formel E wirken große Kräfte (Gelb: oberer Wishbone, Grün: unterer Wishbone, Blau: Querstrebe).

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