Formel E

Technik: Wer hat das beste Getriebe für Peking?

Tobias Bluhm

Tobias Bluhm

Wenn am Samstag die zweite Formel-E-Saison in Peking startet, ändert sich vieles. Neben dem spektakulären Konzept des Qualifying-Shootouts und dem FanBoost-Voting noch während des Rennens ändert sich auch in technischer Sicht eine Menge. Es sind nicht nur die neuen Motoren, die das Herz von Technik-Liebhabern höher schlagen lassen, sondern das neu zu entwickelnde Getriebe.

Bei den Testfahrten in Donington sahen wir allerlei verschiedene Varianten: Während Aguri und Andretti auf die bewährten fünf Gänge der Vorsaison (Hewland) vertrauen, entschieden sich einige Teams für vier, drei oder zwei Gänge. NextEV und Virgin setzen künftig gar auf einen einzigen Gang. Dadurch ändert sich das Drehmoment.

Die Leistung wird dadurch schlicht in unterschiedlichen Intervallen an die Antriebsachsen übertragen. Für Peking wird es spannend zu beobachten sein, wie die Teams ihre Gänge einstellen: Kurze Gänge resultieren in mehr Leistung beim Herausbeschleunigen aus den langsamen Schikanen, während die Endgeschwindigkeit bei 'langen' Gängen auf den Geraden höher ist.

Die Charakteristik der Piste ist in Peking deutlich anders als in Donington, wo jene Teams mit zwei bis drei Gängen durch die langen und mittelschnellen Sektoren im Vorteil waren. Auch wenn der Vorsprung nur minimal sein wird, lässt sich mutmaßen, dass Rennställe wie Abt (3 Gänge), Dragon (4), Venturi (4), Trulli (4) oder Mahindra (4) in China bessere Karten haben könnten.

Anzahl der Gänge nach Teams:

1 Gang: NextEV, Virgin

2 Gänge: e.dams

3 Gänge: Abt

4 Gänge: Trulli, Mahindra, Dragon, Venturi

5 Gänge: Aguri, Andretti (Technik aus Saison 1)

 

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