Formel E

Toto Wolff: Lewis Hamilton wäre "durchaus offen" für Zukunft in Formel E

Tobias Bluhm

Tobias Bluhm

Spätestens seitdem Lewis Hamilton im Oktober 2018 seinen inzwischen fünften Weltmeister-Titel in der Formel 1 einfahren konnte, zählt der Brite zu den besten Rennfahrern der Geschichte. Hamilton sorgt sich zeitgleich auch wie kaum einer seiner Fahrerkollegen um die Umwelt. So eröffnete er beispielsweise erst kürzlich ein veganes Burger-Restaurant in London oder investierte privat in ein Elektrofahrzeug. Geht es nach Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff, könnte Hamilton in einigen Jahren sogar über einen Wechsel in die Formel E nachdenken.

"Er ist ein sehr genauer Beobachter des Motorsports", so Wolff gegenüber 'Sky'. "Wir haben uns auch schon über die Formel E unterhalten. Das war, als wir beide in Shanghai nicht schlafen konnten. Im Fernsehen lief ein Rennen (der Formel E), über das wir uns ausgetauscht haben." Der Österreicher spricht damit den Rom E-Prix 2019 an, der auf das gleiche Wochenende wie der 1.000. Formel-1-Grand-Prix in China fiel.

Wolff weiter: "Er ist ein vielseitiger Fahrer, der auch ein Auge für diesen Sport hat. Wenn die Beliebtheit der Formel E weiter steigt, ist Lewis einer, der durchaus offen dafür wäre. Derzeit liegt sein Fokus aber weiterhin auf der Formel 1."

Hamilton wäre nicht der erste Pilot, der aus der "Königsklasse" in die Formel E wechseln würde. Im derzeit bekannten Fahrerfeld für die Saison 2019/20 fahren mit Lucas di Grassi (Audi), Jean-Eric Vergne (DS), Brendon Hartley (Dragon), Stoffel Vandoorne (Mercedes), Sebastien Buemi (Nissan), Andre Lotterer (Porsche) und Felipe Massa (Venturi) bereits sieben Ex-Formel-1-Piloten. Würde Mahindra die Verträge mit beiden Fahrern aus der Saison 2018/19 - Jerome d'Ambrosio und Pascal Wehrlein - verlängern, wären es sogar neun Fahrer.

Mit den Piloten Vandoorne und de Vries steigt Mercedes, jener Hersteller, für den Hamilton in der Formel 1 fährt, im November selbst in die Formel E ein. Das Duo wird in der neuen Saison auch von den Erfahrungen des Formel-1-Teams profitieren, das mit Personal aus Brixworth (Antriebsstrang) und Brackley (Einsatzteam) auch die Formel-E-Mannschaft unterstützt. Ob Hamilton eines Tages jedoch tatsächlich aus der F1 in die Formel E wechseln könnte, bleibt vorerst ungewiss.

Foto: Daimler

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