Formel E

Trulli-Mitarbeiter wirbt auf Sporttech für Lugano ePrix

Timo Pape

Timo Pape

Auf der Sporttech in Tenero (Schweiz), einer Veranstaltung über Sportwissenschaft und Technologie, gab der ehemalige Trulli-Mitarbeiter Francesco Guarnieri in der vergangenen Woche Einblicke in die Welt der Formel E. Mehr als 2.900 Studenten aus 55 Klassen aus dem Tessin, der Deutschschweiz, der Romandie und aus Norditalien lauschten dem Projektbeauftragten des Swiss ePrix bei seinen Ausführungen. Guarnieri warb um einen ePrix in Lugano für 2017.

Die Formel E mit ihren innovativen Technologien weckte nicht nur das Interesse der jungen Leute im Tessin. Viele Einheimische folgten bei freien Eintritt der Einladung der Veranstalter. Guarnieri machte ihnen die Vorzüge der Elektrorennserie schmackhaft. In seinen Schilderungen demonstrierte er die positiven Effekte des Sports, die Wachstum im Sinne der Nachhaltigkeit fördern können.

"Die Formel E stellt für viele eine neue Kategorie des Motorsportes dar - vergleichbar, wenn überhaupt, mit der bekannten Formel 1. Sie bildet eine neue Plattform für die Entwicklung neuer Technologien auf dem Gebiet von Elektroautos", wird der renommierte Rechtsanwalt von 'Motorsport.com' zitiert. "Die Pioniere dieser Serie haben neue Geschäftsmodelle erschaffen. Das sportliche Event schafft neue Synergieeffekte mit der Finanzindustrie und der Grünen Industrie."

Guarnieris Hauptaugenmerk richtete sich nicht vorwiegend auf das Sponsoring des einen oder anderen Teams, sondern darauf, die erste vollelektrische Rennserie als Chance zu verstehen, neue Geschäftsfelder für Projekte und innovative Technologien zu erschließen. Daher gab Guarnieri umfassende Einblicke in die Dynamik und die positiven Auswirkungen der Rennserie. Ob die Veranstaltung die Chancen für Lugano verbessert hat, wird sich zeigen.

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