Formel E

Überraschendes Formel-E-Comeback? Sebastien Buemi Kandidat bei Fortescue Zero

Jasmin Fromm

Jasmin Fromm

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Kehrt Sebastien Buemi überraschend doch als Stammfahrer in die Formel E zurück? Eigentlich sollte der Champion von Saison 2 nach dem London E-Prix als Berater für Envision Racing tätig sein. Nun wird der Schweizer jedoch als Kandidat für ein Gen4-Cockpit bei Fortescue Zero gehandelt.

Mitte August hatte Envision Racing angekündigt, zur Gen4-Ära beide Stammfahrer auszutauschen. Während Joel Eriksson das Team verlässt, war für Buemi künftig eine Rolle als Berater und Entwicklungsfahrer vorgesehen. Für den inzwischen 37-Jährigen schien damit die zwölfjährige Karriere als Formel-E-Stammfahrer beendet.

Jim Wright führt Fortescue Zero als Teamchef

Das bisherige DS-Penske-Team befindet sich nach der Übernahme durch Fortescue Zero derzeit im Umbau und wird künftig von Jim Wright geführt. Wright sammelte bereits bei den Formel-E-Teams Virgin, Mahindra, Venturi und Andretti Erfahrung in der Elektrorennserie. Zuvor arbeitete er für Williams und die Scuderia Toro Rosso in der Formel 1.

Bei der Fahrerpaarung wird der Brite Taylor Barnard bereits als gesetzt gehandelt, wenn auch eine offizielle Bestätigung noch aussteht. Nach Informationen von FE Notebook gehört Buemi zu den aussichtsreichen Kandidaten für das zweite Cockpit bei Fortescue Zero. Gespräche zwischen beiden Seiten laufen dem Bericht zufolge, eine Einigung gibt es bislang jedoch nicht. Neben dem Schweizer prüft das Team weitere Optionen.

Warum Buemi für Fortescue Zero interessant ist

Barnard geht zwar bereits in seine dritte Formel-E-Saison, Buemi verfügt jedoch über Erfahrung aus sämtlichen Fahrzeuggenerationen der Meisterschaft. Offen wäre in diesem Fall, was aus Buemis geplanter Berater- und Entwicklungsrolle beim anderen Jaguar-Kundenteam Envision Racing wird. Ob sich diese Rolle mit einem Vollzeit-Cockpit bei Fortescue Zero vereinbaren ließe, ist bislang nicht bekannt.

Buemi hätte für Fortescue Zero einen weiteren Vorteil: Der Schweizer kennt nicht nur den Jaguar-Antrieb aus vier Jahren bei Envision Racing, sondern durfte Anfang des Jahres auch bereits das Gen4-Entwicklungsfahrzeug des Herstellers testen. Gerade beim Aufbau des neu formierten Teams könnte seine Erfahrung deshalb wertvoll sein.

Noch ist eine Verpflichtung jedoch keineswegs beschlossen. Sollte sich das Team für Buemi entscheiden, würde sich dessen vermeintlicher Abschied als Formel-E-Stammfahrer allerdings nach nur wenigen Wochen als äußerst kurz erweisen.

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