"Unsere Strategie war ein Fehler" – DS-Penske-Fahrer enttäuscht nach 1. Jeddah-Rennen
Jasmin Fromm
FIA Formula E
Die beiden DS-Penske-Fahrer Maximilian Günther und Taylor Barnard hatten sich im ersten Qualifying des "Double Headers" in Jeddah mit den Startplätzen 2 und 5 eine sehr gute Ausgangssituation erkämpft. Doch die guten Startpositionen ließen sich nicht in ein gutes Rennergebnis umwandeln. Beide Fahrer führen dies auf eine schlecht gewählte Strategie zurück.
DS Penke hat das erste Jeddah-Rennen in dieser Saison mit nur einem einizigen Punkt beenden können, und das obwohl beide Fahrer im Qualifying zeigen konnten, dass die Autos auf der Strecke gut funktionierten. Barnard beendete das Rennen auf dem zehnten Platz und sicherte sich damit zumindest noch einen Punkt. Günther landete einen Platz hinter seinem Teamkollegen und verpasste damit knapp die Punkteränge.
Günther: "Wir gewinnen zusammen, wir verlieren zusammen"
Ein enttäuschendes Ergebnis, das der Deutsche auf die vom Team gewählte Strategie zurückführt. "Da ist heute einiges nicht richtig gelaufen", beschreibt er nach dem Rennen gegenüber e-Formel.de. Er war als Erster im Feld über die Attack-Mode-Schleife gefahren, um die extra Kilowatt der Aktivierung nutzen zu können. Ein nicht gut gewählter Zeitpunkt, wie er beschreibt.
"Die positiven Dinge sind natürlich: Wir wären fast auf der Pole-Position gewesen, haben das Rennen angeführt und waren bis zum Zeitpunkt, als wir den Attack-Mode genommen haben, in einer sehr guten Position. Es war eine falsche Entscheidung, aber es ist, wie es ist." Zwar hatte er sich durch den Attack Mode an die Spitze des Feldes vorgearbeitet und konnte sich auch längere Zeit dort halten, doch danach fiel er immer weiter zurück, als seine Konkurrenten ebenfalls die Extra-Power aktivierten.
Günther konnte seine Position nicht mehr verteidigen. Er nimmt es seinem Team allerdings nicht übel: "Wir gewinnen zusammen, wir verlieren zusammen."
Barnard: "Wir hatten uns mehr Punkte erhofft"
Auch Barnard zeigte sich nach dem Rennen enttäuscht. Auch für ihn sah es während des Rennens vielversprechend aus, bis er dann doch immer weiter nach hinten fiel. "Offensichtlich nicht sehr gut", beschrieb er sein Rennen gegenüber e-Formel.de. "Nach dem Qualifying hatten wir uns mehr Punkte erhofft. Ich glaube unsere Strategie war ein Fehler. Ich denke, wir müssen einfach nur analysieren, was wir falsch gemacht haben, und es für das nächste Mal verbessern."
Am heutigen Samstag steht das zweite Jeddah-Rennen auf dem Plan. Dieses dann allerdings ohne den Pit Boost, wo dann die Herangehensweise an das Rennen etwas anders aussehen muss. "Sind wir glaube ich sehr gut im Adaptieren", schaut Günther positiv auf das nächste Rennen. Rennstart ist um 18:05 Uhr (MEZ).
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