Formel E

[Aprilscherz] Unterbodenbeleuchtung kommt: LEDs am Formel-E-Halo verschwinden zur Gen3-Ära

Timo Pape

Timo Pape

Formula-E-Car-Rear-Light

[Bei dieser Nachricht handelte es sich um einen Aprilscherz.]

Noch ziemlich genau vier Wochen müssen sich Formel-E-Fans gedulden, dann präsentiert die Elektroserie im Rahmen des Monaco E-Prix ihr neues Gen3-Auto. Bislang wurden lediglich Teaserfotos veröffentlicht. Wie nun bekannt wurde, sollen die LEDs, die aktuell auf dem Halo-Sicherheitsbügel sitzen und den Fahrmodus anzeigen, unter das Auto verschwinden. Seriengründer Alejandro Agag verspricht sich von der Idee spektakulärere TV-Bilder.

Bereits seit der ersten Formel-E-Saison gibt das Halo-Sicherheitssystem den Fans vor Ort um an den Fernsehgeräten Orientierung, mit wie viel Leistung ein Fahrer auf der Strecke unterwegs ist. Wechselt ein Pilot in den Attack-Mode, blinken die LEDs blau. Nutzt er hingegen den FANBOOST, pulsieren die Leuchtdioden in Lila. Im normalen Rennmodus bleiben sie ausgeschaltet.

Grundsätzlich will die Formel E auch in der Gen3-Ära, die mit der kommenden Saison 2022/23 beginnt, an dieser Farblogik festhalten. Allerdings sollen die LEDs nicht mehr am Halo angebracht sein, sondern unter dem Fahrzeug. "Spieler der Need-for-Speed-Underground-Reihe werden sich erinnern, wie ikonisch eine Untergrundbeleuchtung auf der Straße aussehen kann - von diesem Feature wollen wir jetzt auch profitieren", erklärt Alejandro Agag, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Formel E.

"Man stelle sich nur vor, wie die neuen Gen3-Fahrzeuge bei einem Nachtrennen wie in Saudi-Arabien um die Strecke fahren", schwärmt der Spanier. "Diese innovative Neuerung ist ein weiteres Alleinstellungsmerkmal im Motorsport für uns und wird zu spektakulären Bildern im TV führen. Gemeinsam mit den fantastischen anderen Neuerungen am Gen3-Auto wird die Unterbodenbeleuchtung zum Wachstum der FIA Formel E Weltmeisterschaft beitragen."

Unterbodenbeleuchtung soll auch am Tag gut sichtbar sein

Die kuriose Idee wirft jedoch die Frage auf, ob Fans den Lichtschimmer auch bei gleißendem Sonnenschein sehen können, denn bislang trägt die Formel E nur in Diriyya Nachtrennen aus. Agag versichert diesbezüglich, dass die Leistungsfähigkeit der LEDs deutlich erhöht werde, sodass auch am Tag klar erkennbar sein soll, in welchem Modus sich ein Fahrzeug befindet.

An Front und Heck sollen dazu jeweils zwei LEDs angebracht werden, an den Flanken des Fahrzeugs jeweils vier. Sie sollen bis zu 50 Zentimeter rings um das Auto herum einen farbigen Lichtschimmer bilden. Außerdem werden die LEDs werden künftig nicht mehr blinken, sondern durchgehend strahlen, um sich auch hier am Vorbild der Unterbodenbeleuchtung zu orientieren.

Gerücht: Zusätzliche LEDs für Energierückgewinnung?

Ein weiteres Gerücht, dass Agag jedoch noch nicht bestätigte: Offenbar plant die Formel E außerdem eine neue Leuchtanzeige für Rekuperation, um den Fans zu veranschaulichen, wann ein Fahrer Energie zurückgewinnt. Die Rekuperationsleistung steigt mit dem Gen3-Auto erheblich von derzeit 250 auf insgesamt 600 kW an. In diesem Zuge werden sogar die hydraulischen Heckbremsen obsolet. Mit der zusätzlichen Leuchtanzeige will die Formel E mutmaßlich den kommunikativen Fokus auf diese Weiterentwicklung legen.

Wo genau die zusätzlichen LEDs angebracht werden könnten, ist noch unklar. Gerüchteweise verhandelt die Formel E aktuell mit dem neuen Reifenlieferanten Hankook über die Möglichkeit, die Felgen der Einheitsreifen mit LEDs auszustatten. Diese würden dann direkt durch die Bremsenergie gespeist.

Am 28. April werden wir erfahren, wie das neue Gen3-Auto genau aussehen wird.

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2 Kommentare

Helmut ·

Proll Modus für die Formel E? Ich weiß nicht, ob das wirklich gut ist.
Aber der Halo ist tagsüber am TV tatsächlich schwer tu erkennen. Also nicht der Halo selbst natürlich, sondern die LEDs

Chris ·

@Hemlut
Ich glaube - bin mir aber nicht zu 100% sicher - das es sich bei diesem Artikel um den jährlichen April-Scherz von e-formel.de halndelt

Aber wer weiß vielleicht ist es ja auch die Wahrheit

LG Chris

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