Formel E

Venturi besteht Crashtest für 3. Formel-E-Saison

Timo Pape

Timo Pape

Venturi hat den obligatorischen Crashtest der FIA für die nächste Formel-E-Saison bestanden. Der Rennstall aus Monaco wird demnach mit dem überarbeiteten VM200 FE-02 in das dritte Meisterschaftsjahr der Elektroserie gehen, die voraussichtlich am 24. September 2016 beginnt. Der Test ist bereits am 31. März durchgeführt worden.

Somit kann Venturi mit der Entwicklung des neuen Antriebsstranges fortfahren und die Testarbeit auf der realen Strecke in Angriff nehmen. Kürzlich hatte bereits das deutsche Abt-Team gemeldet, den Crashtest für die Saison 2016/17 bestanden zu haben.

"Wir brauchten die FIA-Abnahme für das gesamte Heck des Fahrzeugs, weil wir daran sehr viel weiterentwickelt haben", sagt Louis-Marie Blondel, der bei Venturi verantwortlich für die Motorenentwicklung in der Formel E ist, gegenüber 'Current E'. "Es war wichtig zu messen, wie viel die Crashstruktur bei einem Unfall absorbieren kann."

Die Crashstruktur sei übrigens nicht nur für die Sicherheit des Fahrers wichtig, sondern ebenso für den Schutz des Autos. "Alle wichtigen Organe - Getriebe, Motor und Batterie - liegen im Heck des Autos", erklärt Blondel. "Indem wir sie schützen, sparen wir uns womöglich die Kosten eines Austauschs."

Hinzu komme, dass die FIA die Anzahl der erlaubten Komponenten strikt begrenzt: "Man darf genau einen Motor und ein Getriebe pro Saison auszutauschen. Wenn die Beschädigungen zu gravierend sind und du einen zweiten Wechsel benötigst, hagelt es Strafen", erklärt Blondel.

Ohne die Abnahme beim Crashtest hätte Venturi seinen neuen Antriebsstrang und somit den VM200 FE-02 nicht zum Einsatz bringen dürfen. Die Freude ist deshalb groß: "Nun können wir unsere Veränderungen am Antriebsstrang in das neue Gebilde integrieren, um künftig besser performen zu können. Es war ein nötiger Schritt, um die Entwicklung des neuen Autos abzuschließen", sagt Blondel.

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