Formel E

Verkehrslenkung Berlin: Formel E bekommt höchste Priorität

Tobias Bluhm

Tobias Bluhm

Den Veranstaltern des Berlin ePrix rennt die Zeit davon. Schließlich fehlen auf dem Weg zum angesetzten Renntermin am 21. Mai noch einige wichtige Dokumente und Verträge. Problematisch könnte sich dabei unter anderem das Absperren der Straßen gestalten. Die Verkehrslenkung Berlin (VLB) prüft zurzeit die Formel-E-Anfrage zur Absperrung jener Straßen, auf denen das Rennen stattfinden soll.

Der "Antrag auf Ausnahmegenehmigung zur Durchführung einer Rennveranstaltung auf öffentlichen Straßen" dürfte dabei oberste Priorität bekommen haben. So stauten sich im Januar laut der Berliner Tageszeitung 'BZ' in den VLB-Büros mehr als 432 unbearbeitete Anträge. Teilweise benötigt die VLB mehr als zwei Jahre, um Anträge für Baustellen zu bearbeiten. Aufgrund von Zeitmangel hätte sich die Formel E deswegen keine "normale" Anfrage leisten können.

Laut 'Motorsport-Total.com' wird der Formel-E-Antrag bereits bearbeitet und befindet sich derzeit in den letzten Schritten der Prüfung. "Wir gehen davon aus, dass er in den kommenden Tagen positiv bewertet und genehmigt wird", so die Eventorganisatoren.

Seitens der Bezirksbürgermeister scheint die Formel E übrigens keinen allzu starken Gegenwind mehr zu bekommen. So sprachen sich die Bürgermeister der Bezirke Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg zwar öffentlich gegen die Formel E aus, reichten aber keine offizielle Klage ein.

Die Formel E stellte bereits zu Beginn des letzten Monats den Plan für den Straßenkurs in Berlin vor, jedoch stand zu diesem Zeitpunkt wohl noch die offizielle Bestätigung des Berliner Senats aus. Sollte die Verkehrslenkung den Planungen zustimmen, hätte die Formel E endgültig grünes Licht von Seiten der Hauptstadt.

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