Formel E

Würth Elektronik blickt auf 7 erfolgreiche Formel-E-Jahre mit Audi Sport ABT Schaeffler zurück

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Anzeige - Bereits bei den allerersten Formel-E-Testfahrten 2014 in Donington sah man das Logo von Würth Elektronik auf dem Auto des deutschen ABT-Teams, das in diesen Tagen erstmals seine markante "Caipirinha"-Lackierung erhielt. Seither sind sieben Jahre vergangen - nun steigt das heutige Audi-Werksteam aus der Formel E aus. Gründungspartner Würth Elektronik bedankt sich für eine starke Partnerschaft, die gemeinsamen Entwicklungserfolge und blickt auf eine elektrisierende Zeit zurück.

In sieben gemeinsamen Formel-E-Jahren haben Würth Elektronik und Audi Sport ABT Schaeffler einige innovative Entwicklungen hervorgebracht, um die Leistungsfähigkeit des E-Rennwagens auf die nächste Stufe zu heben. Dabei kam es stets darauf an, Gewicht zu reduzieren, Platz zu sparen, trotzdem die höchste Effizienz zu erreichen und gemeinsam Rennen und Meisterschaftstitel zu gewinnen. Die dabei gewonnenen Erfahrungen sind in zahlreiche Bauteile von Würth Elektronik eingeflossen, und auch neue Bauteile wurden daraus entwickelt.

Vor der ersten Formel-E-Saison konnte noch niemand absehen, ob eine Rennserie mit Elektroautos tatsächlich funktionieren würde. Ebenso wenig war zu erwarten, wie schnell sie wachsen und erfolgreich würde. Zwei deutsche Familienunternehmen mit langer Tradition schlossen sich dennoch frühzeitig zusammen, um gemeinsam in ein innovatives, noch nie dagewesenes Zukunftsprojekt zu investieren: ABT Sportsline und Würth Elektronik engagierten sich als Gründungsmitglieder in der Formel E. Der Mut und die Risikobereitschaft der beiden Pioniere sollten sich auszahlen.

Sportlich hätte es nicht besser beginnen können: Gleich im ersten Rennen am 13. September 2014 stand Lucas di Grassi als erster E-Prix-Sieger ganz oben auf dem Podium von Peking. Auch in den Folgejahren erlebten Würth Elektronik und ABT gemeinsam viele spannende Gänsehautmomente. Diese schweißten zusammen und führten zu einer tiefen Verbundenheit und Vertrauen - gegenseitig und in das Wachstum der Formel E. Der erste ganz große Erfolg gelang dem Gespann in der Saison 2016/17: Beim Doppelfinale von Montreal sicherte sich Lucas di Grassi im dritten Formel-E-Jahr die Fahrermeisterschaft.

Zu Beginn der vierten Saison stieg schließlich Audi mit eigenem Werkseinsatz in die Serie ein und übernahm den ABT-Rennstall. Würth Elektronik blieb jedoch unverändert als starker Partner an Bord und unterstütze das Team weiterhin mit zuverlässigen Technologielösungen. Gleich im ersten Jahr als Werksteam sicherte sich Audi Sport ABT Schaeffler die Teammeisterschaft in der Formel E - der nächste große Meilenstein in der erfolgreichen Partnerschaft. Bis heute ist Audi mit je einem Fahrer- und Teamtitel, 13 Siegen, 46 Podien (Rekord) und 1.349 Zählern (Rekord) in der "ewigen Punkteliste" eines der erfolgreichsten Teams der Formel-E-Geschichte.

Sportlicher Fortschritt durch maßgeschneiderte Technologie-Lösungen

Für Saison 2 stand die gemeinsame Entwicklung einer Stützbatterie mit dem zugehörigen Ladegerät auf dem Programm. In Saison 3 entwickelte Würth Elektronik spezifische Einpresselemente zur Hochstrom-Übertragung (REDCube-Terminals), die auf einer der Platinen im Antriebsstrang als zuverlässige Verbindungslösung positioniert wurden. Sie erlaubten eine Übertragung von bis zu 500 Ampere und hielten jeglicher Vibration und stärksten G-Kräften während der Rennen stand.

Als Technologiepartner von Audi Sport trug Würth Elektronik in Saison 4 nach einem holprigen Saisonstart zum nicht mehr für möglich gehaltenen Titelgewinn der Teammeisterschaft bei. Bis zum vierten Rennen war das Fahrzeug stets nach den ersten Runden auf der Rennstrecke stehengeblieben. Daraufhin nahm Würth Elektronik in einer Express-Overnight-Untersuchung die Platine in seinen Testlaboren unter die Lupe und fand den Fehler: Ein Bauteil, das mit dem bloßen Auge nicht erkennbar ist, hatte einen Haarriss. Dieses wurde umgehend von den Audi-Sport-Ingenieuren ausgetauscht, Audi fand in die Erfolgsspur zurück.

In den Saisons 5 und 6 verarbeitete Würth Elektronik weitere Bauteile im Design von Audi Sport ABT Schaeffler - nicht nur im Fahrzeug, sondern auch in der Infrastruktur ringsherum. So unterstützte der Technologiepartner unter anderem in Sachen Messtechnik und Prüfstände. Ein weiteres Highlight folgte in der Saison 2019/20: Mit dem WE-AGDT "Auxilliary Gate Drive Transformator" für Siliziumkarbid-Transistoren stellte Würth Elektronik ein höchsteffizientes, leichtes und platzsparendes Bauteil, das eine deutlich höhere Schaltfrequenz als vergleichbare Produkte ermöglicht.

"Technologiepartnerschaft heißt für uns: Fortschritt auf beiden Seiten"

"Wir haben gemeinsam mit Audi Sport ABT Schaeffler viele spannende Momente erlebt und freuen uns über eine erfolgreiche gemeinsame Geschichte, die auf einer starken, vertrauensvollen Partnerschaft basiert, die vom ersten Moment an gewachsen ist", sagt Alexander Gerfer, CTO der Würth Elektronik eiSos Gruppe. "Mit den Entwicklungen im Bereich der E-Mobilität haben wir Impulse gesetzt, um die Notwendigkeit des Umdenkens zu verdeutlichen, dem Klimawandel etwas entgegenzusetzen."

"Technologiepartnerschaft heißt für uns: Fortschritt auf beiden Seiten", erklärt Gerfer weiter. "Unser Anspruch an uns selbst ist es, die besten Ergebnisse für unsere Komponenten zu erzielen und herauszufinden, wo wir ihre Leistung noch weiter verbessern können, um unser eigenes Know-how und unsere Innovationen in die Serienproduktion einzubringen. Gleichzeitig sind es jedoch die Herausforderungen unserer Partner und Kunden, die uns voranbringen. So war es auch in der Formel E."

"Vielen Dank an ABT Sportsline als unterstützenden und einzigartigen Partner, der unsere Ideale, Werte und Visionen teilt. Wir haben viele gemeinsame Meilensteine in den ersten drei Saisons der Formel E und weiteren Bereichen erreicht. Der gleiche Dank gebührt unserem Partner ab Saison 4: Wir sind stolz darauf, mit Audi als zuverlässigem, starkem und vertrauensvollem Partner Themen und Dinge in der Welt der Mobilität erarbeitet und bewegt zu haben", so Gerfer.

Würth Elektronik zieht sich nach dem Saisonfinale in Berlin am 14./15. August vorerst aus der Formel E zurück und evaluiert derzeit neue Möglichkeiten, sich künftig erneut im elektrischen Motorsport zu engagieren.

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Auch e-Formel.de möchte diese Gelegenheit nutzen, um sich zu bedanken: "Würth Elektronik eiSos hat uns bereits sehr früh - kurz nach der Gründung der Formel E und dieser Website - großes Vertrauen entgegengebracht und war von Saison 2 an stets als starker Partner an unserer Seite", sagt Timo Pape, Gründer und Geschäftsführer von e-Formel.de. "Für diesen Pioniergeist sowie die professionelle und partnerschaftliche Zusammenarbeit in den vergangenen sechs Jahren möchte ich mich im Namen der ganzen Redaktion herzlich bedanken. Auf bald!"

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