Formel E

Zahlen, Daten, Fakten: Die besten Statistiken zu den Formel-E-Rennen 2024 in Saudi-Arabien

Tobias Wirtz

Tobias Wirtz

Die Formel E hat am Wochenende in Diriyah ihre Läufe 2 und 3 der WM-Saison 2024 durchgeführt. Der erste "Double-Header" der Saison brachte einige interessante Statistiken, Meilensteine und Kuriositäten hervor.

Statistische Besonderheiten beim Diriyah E-Prix

  • In Diriyah wurden nun schon elf Formel-E-Rennen ausgetragen - nur in Berlin (18) hat die Elektroserie bis heute mehr Läufe bestritten.
  • Jean-Eric Vergne erzielte am Samstag die 16. Pole-Position seiner Formel-E-Karriere. Er teilt sich den Rekord für die meisten Pole-Positions nun mit Sebastien Buemi, der zuletzt 364 Tage vorher, ebenfalls beim ersten Rennen des Diriyah E-Prix, auf dem ersten Startplatz stand. Die letzte Pole-Position hatte Vergne in Jakarta 2022 erzielt. Mit 601 Tagen war es die längste Pole-Durststrecke für den Franzosen in der Formel E. Zuvor lag diese bei 560 Tagen zwischen dem Berlin E-Prix 2016 und dem Hongkong E-Prix 2017.
  • Für Envision Racing ging am Freitag eine Serie zu Ende: Erstmals seit dem Portland E-Prix im Juni 2023 erreichte kein Fahrer des Teams die Duellphase des Qualifyings.
  • Rennsieger Jake Dennis gewann das Rennen mit 13,289 Sekunden Vorsprung, dem zweitgrößten Abstand eines Rennsiegers in der der Formel-E-Geschichte. Nur in Putrajaya 2015 hatte Lucas di Grassi etwas mehr Vorsprung auf Sam Bird gehabt: 13,884 Sekunden.
  • Jean-Eric Vergne erzielte sein 34. Podium in der Formel E - nur di Grassi (40) hat mehr. Vergne stand zum ersten Mal seit dem Berlin E-Prix im vergangenen Jahr auf dem Treppchen.
  • Oliver Rowland sicherte sich am Samstag seine sechste Pole-Position in der Formel E. Zuletzt stand der Brite 2022 in Seoul auf Startplatz 1.
  • Dank der beiden Podien von Nick Cassidy in Saudi-Arabien hat Jaguar nun zum siebten Mal in Folge an der Siegerehrung teilgenommen.
  • Die beiden Rennsieger aus Diriyah, Jake Dennis und Nick Cassidy, bestritten am Samstag jeweils ihr 50. Formel-E-Rennen. Für beide Fahrer war es der jeweils sechste Rennsieg in der Serie. Sie zogen damit mit Edoardo Mortara gleich.
  • McLaren-Fahrer Jake Hughes erzielte am Samstag den vierten Platz - das beste Ergebnis seiner Formel-E-Karriere.
  • ABT-Pilot Lucas di Grassi wurde am Samstag zum ersten Fahrer der Formel-E-Geschichte, der mehr als 10.000 km Renndistanz in der Formel E zurückgelegt hat.
  • Envision Racing feierte mit dem zweiten Platz von Robin Frijns am Samstag das 50. Podium der Teamgeschichte. Es ist das erste Team, dass diesen Meilenstein erreicht. Für Frijns war es das erste Podium seit dem New York City E-Prix 2022.
  • Nissan erzielte am Samstag 26 Punkte - das beste Ergebnis für das Team seit 1.263 Tagen, dem fünften Rennen des Berlin E-Prix 2020. Nissan (die Vorgängerteams Renault e.dams und Nissan e.dams eingerechnet) knackte dank dieser Zähler als zweites Team die Marke von 1.500 Punkten in der Elektroserie.

Durchschnittliche Qualifying-Position (Saison)

Diese Statistik wird durch Nick Cassidy angeführt, der als einziger Fahrer in dieser Saison jedes Mal in die Duellphase kam. Besonders auffällig ist die schlechte Performance von Antonio Felix da Costa, der sich in den ersten drei Rennen im Schnitt um 12,6 Plätze schlechter qualifiziert hat als sein Teamkollege Pascal Wehrlein. Während Wehrlein zweitbester Fahrer in dieser Statistik ist, liegt der Portugiese nur auf Platz 19.

Durchschnittliches Rennergebnis (Saison)

Auch in dieser Statistik liegt Nick Cassidy klar in Führung: Der Jaguar-Werksfahrer stand bei allen drei Rennen bislang auf dem Podium. Dahinter liegen Pascal Wehrlein und Jean-Eric Vergne gleichauf.

Positionsveränderungen (Diriyah E-Prix)

Mit insgesamt elf gewonnenen Positionen waren Antonio Felix da Costa und Edoardo Mortara in Diriyah diejenige, die am meisten nach vorn kamen. Beide verbesserten sich am Freitag um je vier und am Samstag um je sieben Positionen. Dahinter liegen in dieser Statistik Nyck de Vries mit sieben und Nick Cassidy mit sechs gewonnenen Plätzen. Am Ende der Liste rangieren Jehan Daruvala (-13) und Sergio Sette Camara (-14).

Absolvierte Rennrunden (Saison)

Insgesamt 13 Fahrer haben alle 110 bislang in dieser Saison gefahrenen Rennrunden absolviert.

Führungsrunden (Saison)

Bei jedem der ersten drei Saisonrennen, die über jeweils 36 bzw. 37 Runden gingen, hat der Sieger das Rennen zwischen 30 und 33 Runden angeführt. Interessant: Noch keinem einzigen der sieben Fahrer gelang es, in zwei verschiedenen Rennen Führungskilometer zu sammeln.

Unter "andere" sind zusammengefasst: Robin Frijns (4), Jean-Eric Vergne (3) und Mitch Evans (1).

Performance-Analyse der Fahrer & Teams (Diriyah E-Prix)

Der Gewinner unserer Performance-Analyse zum Diriyah E-Prix ist Oliver Rowland. Im Finalduell am Samstag fuhr der Nissan-Fahrer die schnellste Zeit des Wochenendes (1:10.055 Minuten). Ihm folgte mit nur 0,099 Sekunden Rückstand Mitch Evans vor Nick Cassidy. 19 Fahrer lagen in Saudi-Arabien innerhalb von nur einer Sekunde. Am Ende des Feldes rangieren die beiden ABT Cupra von Nico Müller (1:11.264) und Lucas di Grassi (1:11.311).

Auffällig: Sechs Piloten fuhren ihre beste Rundenzeit des Wochenendes im Samstagsrennen. Das ist zum einen darauf zurückzuführen, dass aufgrund der kurzen Rennlänge kaum Energie gespart werden musste. Andererseits zeigt es, dass die Strecke am gesamten Rennwochenende so dreckig war, dass sie selbst am Samstagabend immer noch schneller wurde, je mehr Runden die Fahrzeuge dort zurückgelegt hatten.

Das schnellste Team auf eine Runde war Nissan, knapp vor Jaguar. Es folgen Andretti, Envision und DS Penske. Das langsamste Team war ABT. Für das Hersteller-Ranking bedeutet das bereinigt: Nissan >>> Jaguar >>> Porsche >>> DS/Maserati >>> ERT >>> Mahindra

Rückstand auf den Führenden (Freitag)

Bei dieser Analyse der Abstände ist klar zu erkennen, dass Sam Bird lange Zeit Nick Cassidy aufhielt. Sobald der Jaguar-Pilot vorbeigegangen war, holte er deutlich auf und kam durch eine Teamorder an Mitch Evans vorbei. Dieser hielt die Lücke zu Bird groß genug, sodass Cassidy bei der Aktivierung des Attack-Modes vor dem McLaren-Fahrer blieb.

Zudem sieht man, dass die Pace der Verfolger von Rennsieger Jake Dennis in den letzten Runden extrem abnahm: Sie mussten Energie sparen und verwickelten sich in Positionskämpfe, die sie viel Zeit kosteten.

Rückstand auf den Führenden (Samstag)

Ein ganz anderes Bild zeigte sich am Samstag: Nick Cassidy und Robin Frijns "entflohen" dem Feld in der ersten Rennhälfte, mussten danach aber Federn lassen bzw. Energie sparen, sodass sich das Feld wieder eng zusammenschob. Positionsveränderungen in den Top 5 gab es nach Runde 11 nicht mehr.

Rundenzeitanalyse (Freitag)

Bei der Rundenzeitanalyse am Freitag fällt auf, wie stark Jake Dennis gegen Rennende das Tempo anziehen konnte, um noch die schnellste Rennrunde und damit einen Bonuspunkt zu erzielen, während seine Verfolger gleichzeitig deutlich langsamer wurden. Auch sieht man sehr deutlich, wie viel schneller die Strecke im Verlaufe des Rennens wurde.

Ebenfalls klar zu erkennen ist der Ausreißer nach oben von Dan Ticktum: Der ERT-Fahrer spekulierte, wie bereits in Mexiko, auf ein Safety-Car, das jedoch nicht kam. Sein Energievorteil nützte ihm somit angesichts des riesig großen Rückstandes, den er sich eingehandelt hatte, nichts.

Auch gut zu erkennen sind die beiden Fahrfehler, die Mitch Evans in den Runden 15 und 36 beging, als er bei Angriffen auf Konkurrenten in die Auslaufzone rutschte und so viel Zeit verlor.

Rundenzeitanalyse (Samstag)

Auch am Samstag wird eine ähnliche Taktik bei ERT-Pilot Dan Ticktum aus den Daten ersichtlich. Ganz deutlich sieht man jedoch auch, dass Nick Cassidy und Robin Frijns das Tempo extrem anzogen und dabei deutlich mehr Energie verbrauchten, als das Energieziel ihnen vorgab. Es fällt weiter auf, dass beide ab Runde 13 deutlich langsamer fahren mussten und zu den langsamsten Fahrern im gesamten Feld gehörten.

Oliver Rowland, der auf dem dritten Platz lag, hielt sich hingegen an seine Energieziele und fuhr sehr konstante Rundenzeiten. Norman Nato, Nyck de Vries und insbesondere Lucas di Grassi pokerten zu hoch und mussten in den letzten beiden Runden viel Tempo herausnehmen, um es überhaupt noch ins Ziel zu schaffen.

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4 Kommentare

Bat ·

Diese Rennserie ist in der Sackgasse. Ich habe selten, so langweilige Rennen gesehen wie die ersten drei E-Prixs. Kaum Überholmanöver, schlechte Rundenanzahlwahl der FIA definiert. Kein Energiemanagement notwendig (quasi). Das Format passt nicht mehr. Wenn man wenigstens mal einen Boxenstop mit einer art "virtuellen" Laden einführen wollte, da kommt wenigstens mal etwas Abwechslung rein. Sie Fahrzeugwechsel in der Season 4. Da war was geboten. Und jetzt mal ehrlich, welche Stadtkurse hat man denn noch so richtig ?

Paris war mal mitten in der Stadt um den Invalidendom.
Mexico Rennstrecke, Riad ist ganz ehrlich auch kein Stadtkurs, Misano, Portland, Berlin, Shanghai. Außer Monaco ist ehrlich gesagt kein Stadtrennen dabei. Ürsprüngliche Idee ist somit dahin, Rennen in die Stadt zu bekommen. Und wenn man außerhalb der Stadt um ein Kongresszentrum fährt, welche "sehr weit" vom eigentlichen Herzschlag der Stadt entfernt ist, macht das doch auch keinen Sinn

Antwort von Tobias Wirtz

Ich stimme dir bei vielem zu. Meiner Meinung nach sollte die FIA gerade bei den Strecken, wo Überholen besonders schwierig ist, längere Renndistanzen vorsehen und damit das Energiesparen wichtiger machen. Zumindest so lange, bis der Attack-Charge einsatzbereit ist. Sao Paulo wird - alleine schon aufgrund der Streckenkonfiguration mit den langen Geraden - ein komplett anderes Rennen und auch mit Sicherheit ein Vielfaches unterhaltsamer!

Und zu den Strecken in den Stadtzentren - frag doch gerne mal die Anwohner rund um den Strausberger Platz in Berlin, was sie davon gehalten haben, dass die Formel E 2016 dort gefahren ist. Oder in Zürich, Bern, Montreal, usw. Es dauert halt zwei bis drei Wochen, alles vollständig auf- und wieder abzubauen. Das akzeptiert kein Anwohner.

Daher die Verlagerung in den vergangenen Jahren in Kongresszentren (London, Tokio), Parks (Santiago), Hafenanlagen (New York City), Sportzentren (Kapstadt, Seoul) oder semi-permanente Kurse wie Diriyah und Jakarta.

Viele Grüße

Moritz ·

Ich denke das große Problem der Formel e ist der geringe Reifenverschleiß. In jeder anderen Rennserie bestimmt dieser in Kombination mit der Fahrzeugperformance, in der Formel e das Energiemanagement, den Rennausgang. Da es durch die Härte des Reifens keine Performenceunterschiede gibt, durch das Einheitschassis keinen starken Fahrzeugunterschied und den geringen Windschatten wenig Attacken auf der Geraden ist es fast unmöglich zu überholen.
Ich denke aber nicht dass es Sinn macht die Rennen zu verlängern, da somit wieder die Platzwechsel ohne Gegenwehr zur Tagesordnung gehören, was für den Zuschauer keinen wirklichen Mehrwert bietet.
Also bitte Formel e, nehmt Fahrer wie Lucas Di Grassi ernst und führt weichere, recycelte, Reifen ein!

Antwort von Tobias Wirtz

Ob das Thema Reifenverschleiß etwas an den Rennen verbessern würde? Ich bin mir da nicht so sicher. Zumal der Nachhaltigkeitsgedanke ja auch bei der Formel E eine größere Rolle spielen sollte. 13 Sätze Trockenreifen pro Fahrzeug, wie in der Formel 1 - also mehr als 1000 Reifen für alle 20 Fahrzeuge zusammen - ist da einfach kontraproduktiv.

Natürlich könnten die Gummis etwas weicher sein, wie zum Beispiel auch Lucas di Grassi fordert - aber nicht, damit die Fahrer im Rennen die Reifen mehr managen müssen, sondern stattdessen mehr Performance herauskitzeln können. Eine Folge wäre, dass beispielsweise der Attack-Mode besser genutzt werden könnte. Damit hätte man, wie zu Gen2-Zeiten, einen echten Leistungsvorteil durch die 50 kW Mehrleistung und würden den Attack-Mode nicht ausschließlich zum Verlieren von Positionen zu benutzen, wie es in der Gen3-Ära eigentlich durchgehend der Fall ist.

Viele Grüße

EffEll ·

Zum Glück wurde zum Anfang dieser Saison der Attack-Mode in der Aufteilung in 2 Minuten Schritten geändert, das fehlte mir schon lange. Die Position der Attack Mode Schleifen war in Diriyah auch recht gut gewählt.
Aber wieso bitte fängt man diese so wichtige Situation nicht mit Kameras ein?!
Es gab nur eine Kameraposition am Ende der geraden, wo im linken Bildausschnitt der Attack-Mode zu sehen war, doch wurde das Ende der Schleifen nicht eingefangen, wo sich die Fahrzeuge wieder ins Feld einsortieren, da die nächste Kamera viel zu weit davon entfernt war! Gerade bei einem so ereignislosem E-Prix wurde das Element mit dem größten Unterhaltungswert in der Übertragung nicht vernünftig abgebildet! Man war auf ein paar wenige Nachreichungen als Wiederholung angewiesen, um zu wissen, wie es zu den Positionsverschiebungen kam. Das ist für mich nicht nachvollziehbar!

Ansonsten muss man sich wohl damit abfinden, dass der Fokus jetzt auf Geschwindigkeit im Sinne eines Sprintrennens gelegt wird, statt auf Ausdauer mit Fokus auf Energiemanagement. Einerseits positiv, da es so scheinbar keine Windschattenrennen mehr gibt, bei dem niemand die Führungsrolle übernehmen will. Andererseits jedoch ist nun das Qualifying in der Gewichtung weitaus wichtiger und Start-Ziel-Siege - wie sie in anderen Rennserien die Regel ist - auch in der Formel E Einzug erhalten. Das kann nicht das Ziel sein. Davon gibt es schon mehr als genug.

Hätte Evans im ersten Rennen nicht den Alleinunterhalter gemimt, wäre es nicht so unterhaltsam gewesen. Nun entstehen offenbar nur noch Überholmanöver, wenn die Fahrer alles riskieren, wozu kaum jemand bereit zu seien scheint.
Die Veranstalter müssen nun wirklich überlegen, wo sie den Fokus setzen. Etwas mehr Variabilität währe wünschenswert. Bei Double-Header das zweite Rennen in der Rundenanzahl zu verringern, scheint mir nicht die beste Lösung zu sein. Bitte lasst euch was einfallen und wenn es nur der Ladestopp ist - Es muss was passieren!

Antwort von Tobias Wirtz

Danke für deinen Kommentar!

Ja, die Kamerapositionierung in der Schikane war suboptimal, was daran lag, dass diese Stelle auch gleichzeitig der beste Überholpunkt auf dem Kurs ist. Da wollte man wohl lieber die Überholmanöver auf der Strecke im Bild haben, als das Fahren über die Schleifen.

Eine Rolle spielte sicher auch, dass es in Diriyah allgemein und neben der Ideallinie nochmal ganz besonders staubig war, was in meinen Augen auch der Grund für Evans "Alleinunterhalter"-Manöver war. Da muss die Formel E auf jeden Fall nachbessern, das geht so nicht. Die Strecke war im 1. Freien Training anfangs sogar 15 Sekunden pro Runde langsamer als im Vorjahr...

Dass der Windschatten keine so große Rolle spielte, hängt in meinen Augen nicht mit der Energiemenge, sondern mit der Strecke zusammen. In Sao Paulo werden wir da definitiv ganz andere Rennen sehen, auch wenn die FIA die Renndistanz wieder kürzer halten sollte. Von Portland will ich jetzt noch gar nicht reden ;-)

Viele Grüße

Luca ·

Die letzten drei Rennen fand ich nicht besonders unterhaltsam (der Cassidy Sieg hat mich trotzdem sehr gefreut) Die FIA muss unbedingt etwas ferendern. Man muss den gesunden Mittelweg zwischen diesem Jahr (kein Energy sparen) und letztem Jahr wo es auch für meinen Geschmack oftmals chaotisch war finden . Weichere Reifen fende ich nicht schlecht solange es noch umweltschonend bleibt, aber auf jeden Fall sollte der Atack Mode stärker gemacht werden ,wodurch wider mehr Überholmanöver ( nicht wie letztes Jahr vorbei winken) passieren würden .

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