Formel E

Zahlen, Daten, Fakten: Die besten Statistiken zum Formel-E-Rennen 2026 in Mexiko-Stadt

Tobias Wirtz

Tobias Wirtz

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Am vergangenen Wochenende hat die Formel E in Mexiko-Stadt ihr erstes Rennen im Jahr 2026 ausgetragen. Der Lauf auf dem ausverkauften Autodromo Hermanos Rodriguez brachte dabei einige interessante Statistiken, Meilensteine und Kuriositäten hervor.

Statistische Besonderheiten beim Mexico City E-Prix

  • Der Mexico City E-Prix war das 150. Rennen der Formel-E-Geschichte.
  • Sebastien Buemi sicherte sich seine 17. Pole-Position in der Formel E. Es war seine erste seit dem Berlin E-Prix 2023. Damit stellte er den Rekord von Jean-Eric Vergne ein.
  • Für sein Team Envision Racing war es die 16. Pole-Position in der Rennserie.
  • Nick Cassidy feierte seinen zwölften Formel-E-Sieg. Er zog damit mit Sam Bird und Antonio Felix da Costa auf Platz 4 der ewigen Bestenliste gleich.
  • Gleichzeitig war es seine 27. Podiumsplatzierung. Auch hier zog er mit Sam Bird und Antonio Felix da Costa gleich, die drei Piloten teilen sich hier aber Platz 5.
  • Für Citroen Racing war es der erste Sieg in der Elektroserie unter dem Namen der französischen Marke. Es ist nach Porsche somit die zweite Marke, die ihren Premierenerfolg auf dem Autodromo Hermanos Rodriguez feiern konnte.
  • Für das Team, das zuvor unter den Namen Venturi und MSG Racing antrat, war es der zwölfte Sieg insgesamt und der erste seit dem Tokio E-Prix 2025, als Stoffel Vandoorne für Maserati MSG Racing gewann.
  • Es war der erste Sieg eines Stellantis-Antriebs in Mexiko-Stadt - und das, obwohl der Hersteller zuvor mit den Marken DS Automobiles und Maserati jedes Mal am Start war.
  • Edoardo Mortara feierte sein 16. Podium in der Formel E. Damit hat Mortara bei jedem Formel-E-Jubiläumsrennen auf dem Podium gestanden. Die Rennen Nummer 50 in Hongkong 2019 und Nummer 100 in Seoul 2022 hatte der Schweizer sogar gewonnen.
  • Oliver Rowland stand zum insgesamt 22. Mal auf dem Siegerpodest. Für das Team Nissan (inkl. e.dams) war es das 56. Podium, womit man mit Envision Racing gleichzog und sich nun den Rekord der meisten Podien teilt.
  • Mit einem Gesamtalter von 103 Jahren und 295 Tagen (also einem Durchschnitt von 34 Jahren und 220 Tagen) gab es in Mexiko-Stadt das drittälteste Podium der Formel-E-Geschichte. Nur in Miami 2025 (104 Jahre, 280 Tage) und dem ersten Rennen in Puebla 2021 (105 Jahre, 342 Tage) waren die Teilnehmer bei der Siegerehrung älter.
  • Auch nach dem zehnten Mexico City E-Prix gibt es nur einen Fahrer, der hier sein allererstes Podium gefeiert hat: Oliver Turvey im Jahr 2018.
  • Pepe Marti erzielte mit Platz 7 seine beste Platzierung in einem E-Prix. Es waren zudem seine allerersten Formel-E-Punkte. Er ist der insgesamt 70. Fahrer, der in der Elektroserie Punkte erzielt hat.
  • Pascal Wehrlein (siebenmal) und Jake Dennis (fünfmal) haben bei jedem Rennen auf dem Autodromo Hermanos Rodriguez, das sie bestritten haben, Punkte geholt.
  • Auch nach seinem fünften Mexico City E-Prix wartet Dan Ticktum hingegen immer noch auf sein erstes Top-10-Resultat. Sein bestes Ergebnis: Platz 16 im Jahr 2025.
  • Andretti und Porsche setzten in Mexiko-Stadt ihre Serie aus Punkteresultaten fort und haben nun in acht aufeinanderfolgenden Rennen gepunktet - mehr als jedes andere Team.
  • Jake Dennis sicherte sich zum insgesamt vierten Mal auf dem Kurs den Bonuspunkt für die schnellste Rennrunde. Kein anderer Fahrer schaffte dies mehrfach.
  • Lucas di Grassi und Jean-Eric Vergne knackten in Mexiko-Stadt als erste Fahrer die Marke von 5.000 Rennrunden in der Formel E.
  • Cupra Kiro (inklusive der Vorgängerteams China Racing, NextEV, Nio und ERT) schaffte es als zweites Team der Rennserie, 25.000 Rennkilometer zurückzulegen. Nissan (inkl. e.dams) hat jedoch rund 600 km Vorsprung.

Durchschnittliche Qualifying-Position (Saison)

Der beste Qualifier der Saison ist Mortara, gefolgt von Dennis und Ticktum. Schlecht hingegen lief es bislang bei Joel Eriksson und Zane Maloney.

Pole-Positions (Saison)

Durchschnittliches Rennergebnis (Saison)

Cassidy ist im Rennen der Fahrer mit der durchschnittlich besten Position - mit knappem Abstand vor Rowland, die in beiden Rennen auf dem Podium standen. Dahinter liegt Dennis. Nur am Ende des Feldes zu finden sind Lucas di Grassi und Ticktum.

Rennsiege (Saison)

Podien (Saison)

Positionsveränderungen (Mexico City E-Prix)

Mit insgesamt 13 gewonnenen Positionen war Marti in Mexiko-Stadt der Fahrer, der am meisten nach vorn kam. Aber auch Cassidy (+12) und Vergne (+10) liegen zweistellig im Plus.

Am Ende der Liste stehen Buemi (-16), Ticktum (-12) und Felix da Costa (-9). Alle drei Fahrer sicherten sich sehr gute Startplätze, schieden aber im Rennen aus bzw. im Fall von Buemi weit zurück.

Absolvierte Rennrunden (Saison)

Nur elf der 20 Fahrer konnten bei den ersten beiden Saisonrennen die volle Distanz zurücklegen. Nyck de Vries und Antonio Felix da Costa gehören nach ihren Ausfällen nicht mehr dazu. Ticktum schied als einziger Fahrer sogar in beiden Rennen aus.

Führungsrunden (Saison)

In dieser Statistik hat Nico Müller in Mexiko-Stadt die Führung übernommen. Er hat mit 18 genau doppelt so viele Führungsrunden gesammelt wie seine beiden engsten Verfolger, Nick Cassidy und Pascal Wehrlein.

Unter "andere" sind zusammengefasst: Antonio Felix da Costa (3), Norman Nato (2), Mitch Evans und Jean-Eric Vergne (je 1).

Performance-Analyse der Fahrer & Teams (Mexico City E-Prix)

Der schnellste Mann beim Mexico City E-Prix war Taylor Barnard. Im Halbfinalduell fuhr der DS_Penske-Pilot die beste Rundenzeit des Wochenendes (1:05.049 Minuten). Eine Rundenzeit unter 1:05.1 Minuten gelang außer ihm nur Mortara, der damit jedoch im Halbfinale gegen Barnard unterlag. Es folgt Buemi mit seiner Rundenzeit aus dem Viertelfinale. Dahinter liegen Wehrlein, der als einziger Fahrer der besten Neun seine Zeit im 2. Freien Training fuhr, sowie Mitch Evans, Müller, Ticktum, Dennis, Rowland, und Nyck de Vries. Am Ende des Feldes lagen Zane Maloney (1:06.481), Marti (1:06.729) und Felipe Drugovich (1:06.834), dem somit auf eine Runde fast 1,8 Sekunden fehlten.

Alle Fahrer, die es in die Duellphase des Qualifyings schafften, fuhren dort auch ihre beste Rundenzeit. Die übrigen Fahrer taten dies im 2. Freien Training - mit Ausnahme von Felix da Costa und Marti, die dieses Training mit technischen Problemen auslassen mussten. Sie fuhren ihre beste Rundenzeit bereits am Freitagabend im 1. Freien Training.

Das schnellste Team auf eine Runde war somit DS Penske vor Mahindra. Es folgen Envision, Porsche und Jaguar. Das langsamste Team in Mexiko war Lola Yamaha ABT. Für das Hersteller-Ranking bedeutet das bereinigt: Stellantis >>> Mahindra >>> Jaguar >>> Porsche >>> Nissan >>> Lola Yamaha

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