Formel E

Zahlen, Daten, Fakten: Die besten Statistiken zum Formel-E-Rennen in Monaco 2024

Tobias Wirtz

Tobias Wirtz

Die Formel E hat am vergangenen Wochenende ihr achtes Saisonrennen auf dem Circuit de Monaco durchgeführt. Das Rennen im Fürstentum brachten einige interessante Statistiken, Meilensteine und Kuriositäten hervor.

Statistische Besonderheiten beim Monaco E-Prix

  • Wehrlein erzielte in Monaco seine sechste Pole-Position in der Formel E, davon die dritte in der aktuellen Saison. Es war gleichzeitig auch die sechste für Porsche, damit zog das Team aus Weissach mit ABT/Audi gleich.
  • Zuvor war er zum siebten Mal in dieser Saison in die Duell-Phase des Qualifyings eingezogen. Er gewann 2024 bereits elf Duelle, mehr als jeder andere Fahrer.
  • Nick Cassidy erreichte in dieser Saison die Duell-Phase bereits zum sechsten Mal. Zum dritten Mal startete er von Startplatz 3, ins Finale schaffte er es in dieser Saison bislang noch nicht.
  • Stoffel Vandoorne erreichte als erster Fahrer seit der Einführung der Qualifying-Duelle im Jahr 2022 diese zum 25. Mal.
  • Nyck de Vries fuhr beim Monaco E-Prix seinen 50. E-Prix. Glück brachte ihm das Jubiläum jedoch keines, der Niederländer wartet weiterhin auf seine ersten Meisterschaftspunkte in dieser Saison.
  • Mitch Evans gewann in Monaco sein elftes Formel-E-Rennen. Damit zog er mit Jean-Eric Vergne gleich. Es war gleichzeitig der 14. Sieg für Jaguar, genauso viele hat auch ABT/Audi gewonnen.
  • Es war gleichzeitig der zweite Jaguar-Doppelsieg in der Formel E nach dem ersten Rennen beim Berlin E-Prix 2023, als Evans vor seinem damaligen Teamkollegen Sam Bird gewann.
  • Stoffel Vandoorne stand nach 23 Rennen ohne Siegerpokal erstmals wieder auf dem Podium, damit endete die mit Abstand längste Durststrecke für den Champion von 2022. Der Belgier wurde gleichzeitig zum achten Fahrer, der die Marke von 500 Punkten in der Elektroserie knackte.
  • Erstmals seit dem letzten Rennen in Saison 2 lagen beide Penske-Fahrer unter den ersten Vier. Jerome d'Ambrosio und Loic Duval belegten 2016 in London für das damals noch Dragon Racing genannte Team ebenfalls die Plätze 3 und 4.
  • Taylor Barnard ist der jüngste Formel-E-Starter aller Zeiten. Der 19-Järige löst Matthew Brabham in dieser Statistik ab. Barnard ist zudem der 83. Fahrer in der Geschichte der Rennserie, der zu einem Rennen startet.
  • Sam Bird verpasste zum fünften Mal in der Formel-E-Geschichte ein Rennen. Zuvor hatten nur die beiden Rennen des Seoul E-Prix 2022 sowie die beiden Rennen in Kapstadt und Jakarta 2023 ohne den Briten stattgefunden.
  • Aufgrund der beiden Safety-Car-Phasen war der Monaco E-Prix mit 58:15 Minuten das längste Rennen der Saison 2024. Es war außerdem der längste Monaco E-Prix in der Geschichte der Rennserie.

Durchschnittliche Qualifying-Position (Saison)

Bester Fahrer im Qualifying ist in dieser Saison nach seiner dritten Pole-Position der Saison weiterhin Pascal Wehrlein. Aber auch Jean-Eric Vergne, Mitch Evans, Max Günther und Nick Cassidy stehen im Schnitt sehr gut da.

Durchschnittliches Rennergebnis (Saison)

In dieser Statistik hat Jake Dennis in Monaco einiges an Boden verloren und ist auch hinter Vergne zurückgefallen, Wehrlein liegt auch hier vorne.

Positionsveränderungen (Monaco E-Prix)

Mit insgesamt neun gewonnenen Positionen waren Norman Nato und Oliver Rowland in Monaco die Fahrer, der am meisten nach vorn kam. Aber auch Taylor Barnard (+8) und Dan Ticktum (+7) haben sich im Rennen deutlich verbessert. Am meisten verloren haben Jehan Daruvala und Edo Mortara (beide -10).

Absolvierte Rennrunden (Saison)

Weiterhin haben noch fünf Fahrer alle 264 bislang in dieser Saison gefahrenen Rennrunden absolviert.

Führungsrunden (Saison)

In Monaco konnten Nick Cassidy, Mitch Evans, Stoffel Vandoorne und Pascal Wehrlein Führungskilometer sammeln. Insgesamt 14 Piloten haben in dieser Saison mindestens eine Runde angeführt.

Unter "andere" sind zusammengefasst: Antonio Felix da Costa (11), Jean-Eric Vergne (11), Sebastien Buemi (10), Stoffel Vandoorne (9), Robin Frijns, Nico Müller (je 4) und Jake Hughes (3).

Performance-Analyse der Fahrer & Teams (Monaco E-Prix)

Der Gewinner unserer Performance-Analyse zum Monaco E-Prix ist Mitch Evans. Im 2. Freien Training fuhr der Neuseeländer die schnellste Runde des Wochenendes (1:29.521 Minuten). Dahinter folgen Robin Frijns, Pascal Wehrlein, Nick Cassidy und Antonio Felix da Costa, die alle unter der Schallmauer von 1:30 Minuten blieben. Am Ende des Feldes rangieren Sergio Sette Camara (1:31.188), Lucas di Grassi (1:31.208) und Taylor Barnard (1:31.699).

Das schnellste Team auf eine Runde war Jaguar vor Envision. Es folgen Porsche, DS Penske und Maserati. Das langsamste Team war ABT Cupra. Für das Hersteller-Ranking bedeutet das bereinigt: Jaguar >>> Porsche >>> Stellantis >>> ERT >>> Nissan >>> Mahindra

Rundenzeitanalyse

Bei der Rundenzeitanalyse betrachten wir nur den Zeitraum zwischen den beiden Safety-Car-Phasen.

Es fällt insbesondere auf, dass die beiden Jaguar-Piloten taktiert haben, um sich gegenseitig die Aktivierung des Attack-Modes ohne Positionsverlust zu ermöglichen: Evans fuhr sich einen Vorsprung heraus und aktivierte den Attack-Mode. Nick Cassidy war in den Runden 12 bis 15 der mit Abstand schnellste Fahrer, um ebenfalls einen Vorsprung herauszufahren, während Mitch Evans die Konkurrenten hinter sich aufhielt. In den folgenden Runden war Cassidy hingegen der langsamste Fahrer, um die verbrauchte Energie wieder einzusparen und den Jaguar-Doppelsieg nach Hause zu fahren.

Sehr gut zu erkennen ist die Aufholjagd von Antonio Felix da Costa, der zu Rennbeginn viele Positionen verloren hatte, als er in der Fairmont-Haarnadel eingeklemmt wurde. Ebenfalls gut zu erkennen: Jake Dennis hatte nach seinem Boxenstopp mit Frontflügel-Tausch freie Fahrt, während die Jaguar-Fahrer das Feld für ihre Taktik-Manöver einbremste.

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