Zane Maloney nach Crash mit Pepe Marti bei der Formel E in Jeddah: "Mein Rennen dauerte nur 3 Kurven"
Tim Neuhaus
FIA Formula E
Das erste Rennen des "Double-Headers" in Jeddah ist absolviert. Besonders die Startphase war pures Chaos: Erst ein Startabbruch, danach hatte Mortara große Probleme bei seinem Start und schließlich blieb Maloney nach nur drei Kurven mit seinem beschädigten Lola Yamaha Abt stehen. Vorangegangen war eine Kollision mit Rookie Pepe Marti. Aufgrund eines daraus resultierenden Reifenschadens war es für beide mehr oder weniger das Ende des Rennens.
Bei der Anfahrt auf Kurve 4 positionierte sich Maloney rechts von Marti und wollte ihn überholen. Dieser wiederum wollte sich in die beste Ausgangslage für die kommende Kurve bringen und übersah Maloney. Die Radaufhängung des Lola Yamaha ABT brach, Marti trug einen Reifenschaden davon. Maloney musste das Auto abstellen, auch Marti war nach dem Reifenwechsel nicht mehr konkurrenzfähig.
Schnelles Ende für Maloney
Im Interview mit e-formel.de trauerte Maloney dem guten Start nach: "Mein Rennen dauerte nur drei Kurven, aber ich habe sechs Plätze in diesen drei Kurven gutgemacht. Bis dahin war es also ein sehr gutes Rennen!" Der Barbadianer war von Platz 19 gestartet, lediglich vor seinem Teamkollegen Lucas di Grassi.
Wirklich verhindern können hätte Maloney den Unfall nicht, zumindest nicht ohne so stark zu verzögern, dass es erneut Unfallpotenzial gegeben hätte. Er selbst ist davon überzeugt, dass Marti ihn schlichtweg übersah: "Pepe wusste nicht, dass ich da war, und ist nicht mit Absicht in mich gekracht. Aber ich war halt da."
Nach Reifenschaden nicht mehr konkurrenzfähig
Marti hatte ebenfalls einen guten Start und betrachtete die Berührung als rennentscheidend für ihn. Auch er hatte von Platz 15 kommend einige Plätze gutmachen können: "Die Berührung mit Zane war sehr unglücklich. Bis dahin hatte ich schon vier Plätze gut gemacht."
Er bedauerte das Aus seines Kontrahenten: "Leider konnte Maloney danach nicht weiterfahren und ich hatte einen Reifenschaden, weswegen ich in die Box musste." Marti hatte jedoch nur einen alten Reifensatz übrig: "Wir haben einen Reifen aus dem Freien Training aufgezogen. Der hatte natürlich keinerlei Grip mehr. Dann konnte ich mit niemandem mehr mithalten."
Auch ihre Teamkollegen hatten keinen Erfolg, und so blieben sowohl Cupra Kiro als auch Lola Yamaha Abt beim ersten Rennen in Jeddah punktlos. Beide Teams haben am Samstag eine weitere Chance: Dann steht das zweite Rennen des Jeddah-Rennwochenendes an.
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