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Agag: "F1 kann erst in 21 J. elektrisch werden"

Tobias Bluhm

Tobias Bluhm

In der vergangenen Woche rückte der ehemalige Formel-1-Zampano Bernie Ecclestone mal wieder ins Rampenlicht der internationalen Motorsport-Presse. Wie der Brite gegenüber 'The Guardian' vorschlug, solle sich die Formel 1 in den kommenden Jahren in eine elektrische Rennserie wandeln und zu einer "Super-Formel-E" werden. Auch wir berichteten über Ecclestones Äußerungen.

Dass die Vorstellungen des 87-Jährigen allerdings eher absurd und unwahrscheinlich sind, weiß auch Formel-E-Boss Alejandro Agag. In einem Interview mit 'e-racing365' erklärt der Spanier zudem die möglichen legalen Konsequenzen eines derartigen Wandels in der "Königsklasse".

"Die Formel 1 kann gar nicht elektrisch werden, weil sie nicht die nötigen Lizenzen hat. Wir besitzen mit der Formel E derzeit einen Exklusiv-Vertrag für Einsitzer-Rennserien der FIA. Und dieser Vertrag läuft noch 21,5 Saisons." Agag zwinkert: "Danach kann er es aber gern probieren!"

Nach der Übernahme der Formel 1 durch Liberty Media erbte der US-Amerikaner Chase Carey 2017 den Vorsitz der Formel-1-Dachgesellschaft Delta Topco von Ecclestone, der seither nur noch im Hintergrund agieren kann. Interessanterweise wurde Agag damals sogar selbst als potenzieller Ecclestone-Nachfolger als Formel-1-Promoter gehandelt. Letztendlich übernahm Carey diese Aufgabe jedoch selbst.

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