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Außergerichtliche Einigung: Formel E erhält Vergleichszahlung aus Montreal

Tobias Bluhm

Tobias Bluhm

Die Saga um das abgesagte Formel-E-Rennen 2017 in Montreal ist beendet. Wie die Nachrichtenagentur 'QMA' berichtet, habe sich die Stadtregierung außergerichtlich auf einen Vergleich mit der Elektrorennserie geeinigt. Rund dreieinhalb Jahre nach der Vertragsauflösung in Montreal, bei der die Bürgermeisterin Valerie Plante den Deal mit der Formula E Operations (FEO) einseitig aufkündigte, erhält die Serie eine Vergleichszahlung in Höhe von zwei Millionen Euro (drei Mio. kanadische Dollar).

Der Absage des Rennens im Dezember 2017 folgte eine lange Kette lokalpolitischer Skandale, in der unter anderem Korruptionsvorwürfe gegen Plantes Amtsvorgänger laut wurden und ein Insolvenzverfahren gegen den Rennveranstalter MCE eingeleitet wurde. Die Formel E drohte mit einem gerichtlichen Verfahren, um die Summe der unbezahlten Rechnungen für die ausgebliebenen Rennen 2018 und 2019 einzuklagen. Gerüchteweise soll die FEO auf 7,7 Mio. Euro sitzen geblieben sein.

Im kommenden Jahr kehrt die Formel E nach Kanada zurück, gastiert allerdings erstmals in Vancouver. Das Event am "False Creek" soll am 2. Juli 2022 stattfinden.

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