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Entwicklung & Ressourcen: Darum bevorzugte Honda F1 gegenüber Formel E

Tobias Bluhm

Tobias Bluhm

Obwohl die Firma bei ihren Straßenfahrzeugen immer mehr auf Elektromobilität setzt, wird Honda 2026 wird als Motorenpartner von Aston Martin in die Formel 1 zurückkehren. Die Entscheidung gegen die Formel E, die auf den ersten Blick als logischere Option erscheinen mag, begründet der Motorsportchef mit größerer technologischer Freiheit in der F1.

Im Interview mit der japanischen Ausgabe von 'Motorsport.com' erklärt Yasuharu Watanabe, dass er mit Blick auf die Formel E "keine genaueren Überlegungen dazu" anstelle: "Eines unserer Ziele im Motorsport ist es, Menschen und Fähigkeiten zu fördern. Aus dieser Perspektive ist die Formel 1 ein erreichbareres Feld. Ich möchte der Formel E nichts absprechen, denke aber, dass die Herausforderungen für Menschen und Technologien in der F1 größer sind."

Ein Doppelprogramm in beiden Serien sei zwar "nett, allerdings haben wir dafür nicht die Ressourcen", so Hondas Motorsportpräsident. Außerdem genieße er die größeren Entwicklungsfreiheiten in der "Königsklasse", wo Honda neben dem Verbrennungsmotor auch die Entwicklung des Hybridsystems - inklusive der dort verwendeten Batterien - vorantreiben kann.

In der Formel E ist die Akku-Entwicklung für Hersteller hingegen tabu. Könnte eine Entwicklungsfreigabe der Batterien seine Meinung ändern? "Ja. Aber momentan ist es die Formel 1, die einen höheren Freiheitsgrad bei der Entwicklung hat."

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