Kurzmeldungen

Berlin E-Prix (5/6): Alle Strafen im Überblick

Tobias Wirtz

Tobias Wirtz

Wie bei jedem Rennen sind die Rennkommissare der Formel E auch auf dem neuen Layout des Kurses in Berlin-Tempelhof dafür zuständig, die Einhaltung der Regeln zu überwachen. Im Falle eines Verstoßes gegen das Technische oder Sportliche Reglement sprechen sie Strafen aus. In diesem Artikel findest du eine Auflistung aller Entscheidungen der Rennleitung im Rahmen des fünften Rennens beim Berlin E-Prix 2020.

Strafen im Vorfeld von Lauf 5 des Berlin E-Prix

  • Max Günther erhielt eine Rückversetzungsstrafe um drei Plätze in der Startaufstellung des Mittwochsrennens für das Verursachen einer Kollision mit Oliver Turvey im Rennen am Sonntag. Günther war bei dem Unfall ausgeschieden und zog sich eine Verletzung am Handgelenk zu.

Strafen im Freien Training

  • Mitch Evans erhielt eine Geldstrafe von 1.000 Euro, da er im 2. Freien Training mehr als 200 kW Energie verwendete, ohne gleichzeitig den Qualifying- oder den Attack-Mode aktiviert zu haben.

Strafen im Qualifying

  • Lucas di Grassi erhielt eine Verwarnung, da er nach dem Qualifying im Bereich der Boxeneinfahrt an der Waage vorbeifuhr. Er hielt erst dahinter an und musste von den Marshals zurückgeschoben werden. Da di Grassi im Qualifying keine Rundenzeit gesetzt hatte, konnte er nicht mit einer anderen Strafe belegt werden.

Strafen im Rennen

  • Jean-Eric Vergne erhielt eine Durchfahrtsstrafe, da an seinem Fahrzeug in der Startaufstellung die Mindesttemperatur der Batterie unterschritten wurde ("Overcooling"). Batteriehersteller McLaren Applied Technologies gibt neben vielen anderen Parametern auch den Temperaturbereich vor, in welchem die Batterie arbeiten muss.
  • Lucas di Grassi erhielt Zeitstrafe von 5 Sekunden, weil er eine Kollision mit Antonio Felix da Costa verursacht hatte. Di Grassi zog in Kurve 1 nach einem Überholmanöver gegen den Techeetah-Piloten nach innen, wobei es zu einer Berührung kam. Di Grassi drehte sich dabei und erlitt einen Reifenschaden, Felix da Costa konnte weiterfahren.

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