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WRX: Rallycross verschiebt Elektrifizierung

Svenja König

Svenja König

Die FIA verschiebt die Einführung von Elektrorennwagen in der Rallycross-Weltmeisterschaft um ein Jahr. Aufgrund von wirtschaftlichen Herausforderungen und Folgen der Corona-Pandemie erhält die Rennserie somit erst 2022 eine elektrische Klasse. Das gab der internationale Automobil-Dachverband am Dienstag bekannt. Geplant war, dass bereits ab nächster Saison - also 2021 - Elektroautos gegen Verbrennungsfahrzeuge in der WRX gegeneinander antreten.

"Die aktuelle Situation hat es notwendig gemacht, die Elektrifizierung um ein Jahr zu verschieben, um allen Teams die Möglichkeit zu geben, sich anzupassen und zu investieren", sagt FIA-Präsident Jean Todt. "Daraus wird das wirtschaftlich effektivste Umfeld entstehen, um das sich schnell entwickelnde Performance-Potenzial von elektrischen Straßenwagen zu demonstrieren."

Die WRX setzt bei ihrer Elektrifizierung auf Einheitsteile, die unabhängigen Teams zur Verfügung gestellt werden. Das Elektrokit wird von der österreichischen Firma Kreisel Electric entwickelt und in den Rahmen der aktuellen WRX-Fahrzeuge eingebaut. Somit sind die Teams unabhängig von großen Technologie-Konzernen und müssen kaum eigene Teile entwickeln. Um die Rennställe in der Corona-Krise zu entlasten, wurde die Elektrifizierung der Rallycross-Weltmeisterschaft um ein Jahr verschoben.

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