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Dillmann testet im Simulator & plant Comeback

Tobias Bluhm

Tobias Bluhm

Der ehemalige Venturi- und Nio-Fahrer Tom Dillmann plant sein Comeback in der Formel E. Das kündigte er bei 'e-racing365' an. Der Franzose habe sich im Dezember im Rahmen eines Simulatorfahrer-Programms auf einen möglichen Einsatz in der Elektroserie vorbereitet, heißt es. Bei welchem Team, ist unklar.

"Es gibt einige Teams, von denen wir wissen, dass sie sich nach einem Ersatzfahrer umschauen müssen", sagt Dillmann mit Blick auf die Kollisionen des Formel-E-Rennkalenders mit jenem der WEC (Sanya E-Prix) und DTM (New York City E-Prix). "Es gibt nur wenige Fahrer, die ausreichend Erfahrungen mitbringen, in das Auto zu steigen und auf Anhieb schnell zu sein." Für welchen Rennstall Dillmann vermeintlich im Simulator saß, verrät er jedoch nicht.

Der 30-Jährige stieg 2015 erstmals bei Testfahrten für das inzwischen nicht mehr existierende Team Aguri in ein Formel-E-Auto. In Paris sprang er 2017 als Ersatzmann für Maro Engel bei Venturi ein. Es folgten mehrere Einsätze mit den Monegassen, ehe er 2018/19 eine gesamte Saison bei Nio absolvierte - ohne einen einzigen Punkt zu holen. Vor der laufenden Saison verlor er sein Cockpit an den Chinesen Ma Qing Hua.

Dillmann schreibt nun eine offene Bewerbung an die Teams der Formel E: "Ich denke, ich bin ein guter Mann für solche Ausnahme-Rennen (wie bei den Terminkollisionen). Und wer weiß, manchmal läuft es für einen Fahrer nicht nach Plan", spekuliert er. "Wenn ein Team dann einen Piloten ersetzen muss, bin ich in einer guten Position, um einzuspringen."

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