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Diriyya E-Prix (2/2): Alle Formel-E-Strafen im Überblick

Tobias Wirtz

Tobias Wirtz

Auch im Rahmen des zweiten Rennens in Diriyya sind die Rennkommissare der Formel E wieder dafür zuständig, über die Einhaltung der Regeln zu wachen. Sollte es zu Verstößen gegen das Technische oder Sportliche Reglement kommen, müssen Michael Schwägerl (Chairman of the Panel), Achim Loth (International Steward) und Hasan Abdali (National Steward) das Strafmaß festlegen. In diesem Artikel findest du eine Auflistung aller Entscheidungen der Rennleitung im Rahmen des zweiten Rennens beim Diriyya E-Prix 2021.

Strafen im Vorfeld des zweiten Diriyya-Rennens

  • Alex Lynn erhielt eine Strafversetzung um drei Positionen für das Samstagsrennen, da er im Lauf am Freitag eine Kollision mit Sam Bird verursacht hatte.

Strafen im und nach dem Freien Training

  • Mitch Evans erhielt eine Geldstrafe von 1.000 Euro, da er den Attack-Mode bei seinem Fahrzeug aktivierte, ohne zuvor über die in der Attack-Zone angebrachten Schleifen gefahren zu sein.
  • Stoffel Vandoorne, Nyck de Vries, Edoardo Mortara und Norman Nato durften am Qualifying nicht teilnehmen, da die Rennleitung ihre Fahrzeuge als "unsicher" klassifizierte. Dies geschah aufgrund des Unfalls von Mortara im 3. Freien Training. Der Wagen war in Folge eines Bremsversagens verunfallt. Der Bremsdruck beim Kunden-Mercedes lag bei 0, obwohl der Schweizer nachweislich voll auf dem Bremspedal stand. In der Kürze der Zeit vor dem Qualifying konnte Mercedes nicht nachweisen, dass es sich um kein grundsätzliches Problem der Fahrzeuge handelte und diese sicher seien.

Strafen im Zusammenhang mit dem Rennen

  • Stoffel Vandoorne erhielt eine 10-Sekunden-Stop-and-Go-Strafe, da an seinem Wagen vor dem Rennen der Inverter und der Spannungswandler getauscht wurden.
  • Pascal Wehrlein erhielt eine Durchfahrtsstrafe und zwei Strafpunkte, da er eine Kollision mit Jake Dennis verursacht hatte. Dennis schied infolge dieser Kollision aus.
  • Alex Lynn erhielt nachträglich eine Durchfahrtsstrafe, die in eine Zeitstrafe von 24 Sekunden umgewandelt wurde, da bei seinem Mahindra gegen die Strompedal-Homologierung verstoßen wurde. Da er das Rennen nach einem Unfall nicht beendete, blieb diese Strafe ohne Auswirkung.
  • Alexander Sims erhielt ebenfalls nachträglich eine Durchfahrtsstrafe, die in eine Zeitstrafe von 24 Sekunden umgewandelt wurde, da auch bei seinem Mahindra gegen die Strompedal-Homologierung verstoßen wurde. Er beendete das Rennen ursprünglich auf Platz 11.
  • Auch Tom Blomqvist erhielt nachträglich eine Durchfahrtsstrafe, die in eine Zeitstrafe von 24 Sekunden umgewandelt wurde, da er bei der Full-Course-Yellow zu schnell gefahren war und sich so einen Vorteil verschafft hatte. Er wurde ursprünglich auf Platz 13 gewertet.
  • Nick Cassidy erhielt nachträglich eine Durchfahrtsstrafe, die in eine Zeitstrafe von 24 Sekunden umgewandelt wurde, da auch er bei der Full-Course-Yellow schneller als die erlaubten 50 km/h gefahren war und sich so einen Vorteil verschafft hatte. Er verlor somit seine 10 Punkte, die er als Fünftplatzierter erzielt hatte.

  • Rene Rast erhielt ebenfalls nachträglich eine Durchfahrtsstrafe, die in eine Zeitstrafe von 24 Sekunden umgewandelt wurde. Auch bei ihm war der Grund, dass er bei der Full-Course-Yellow schneller als die erlaubten 50 km/h gefahren war und sich so einen Vorteil verschafft hatte. Auch Rast verlor dadurch seine zwei Punkte für Platz 10 und darüber hinaus die schnellste Rennrunde.
  • Rene Rast erhielt nachträglich eine zweite Durchfahrtsstrafe, die in eine Zeitstrafe von 24 Sekunden umgewandelt wurde, da er den Attack-Mode nur einmal verwendet hatte. Die Regeln sahen für den Diriyya E-Prix vor, dass jeder Fahrer den Attack-Mode zweimal verwenden musste. Mildernde Umstände wegen des vorzeitigen Rennabbruchs konnten nicht geltend gemacht werden.
  • Auch Tom Blomqvist erhielt nachträglich eine zweite Durchfahrtsstrafe, die in eine Zeitstrafe von 24 Sekunden umgewandelt wurde, da er den Attack-Mode nur einmal verwendet hatte.
  • Jean-Eric Vergne erhielt ebenfalls eine Durchfahrtsstrafe, die in eine Zeitstrafe von 24 Sekunden umgewandelt wurde. Auch er hatte nur einen Attack-Mode verwendet und verlor dadurch sein Podium.
  • Das gleiche Schicksal traf Norman Nato. Auch der Franzose in Venturi-Diensten erhielt eine umgewandelte Durchfahrtsstrafe, da er nur einmal den Attack-Mode verwendet hatte.
  • Max Günther erhielt eine Rückversetzung um fünf Positionen für den Rom E-Prix für das Verursachen einer Kollision mit Tom Blomqvist.

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