Kurzmeldungen

Diriyya E-Prix (Samstag): Alle Formel-E-Strafen im Überblick

Tobias Wirtz

Tobias Wirtz

Auch beim zweiten Lauf des Saisonauftaktes in Saudi-Arabien überwachen die Rennkommissare der Formel E die Einhaltung der Regeln. Bei Verstößen gegen das Technische oder Sportliche Reglement entscheiden Ahmad Jan, Achim Loth und Michael Schwägerl an diesem Wochenende über eine Bestrafung. In diesem Artikel findest du wie gewohnt eine Auflistung aller Entscheidungen der Rennkommissare im Rahmen des zweiten Rennens beim Diriyya E-Prix 2022.

Strafen vor dem 2. Saisonrennen

  • Oliver Rowland erhielt eine Rückversetzung um drei Startplätze, weil er im Rennen am Freitag eine Kollision mit Robin Frijns verursacht hatte. Zusätzlich erhielt Rowland zwei Strafpunkte für diese Aktion.

Strafen im Freien Training

  • Lucas di Grassi erhielt eine Verwarnung, da er bereits die Box verlassen hatte, kurz bevor die Boxenampel auf Grün schaltete. Bei drei Verwarnungen innerhalb einer Saison erhält ein Fahrer eine Rückversetzung um zehn Positionen in der Startaufstellung des nächsten Rennens.
  • Mercedes erhielt eine Geldstrafe von 5.000 Euro, die zur Hälfte auf Bewährung ausgesprochen wurde. Das Team hatte für ein Mitglied einen falschen Pass zugeordnet. Anstelle eines gelben Passes, den Teammitglieder benötigen, die am Fahrzeug arbeiten, hatte der Mitarbeiter einen lilafarbenen Pass. Dieser ist für Mitarbeiter in den Bereichen Logistik, PR oder Fahrer-Support (zum Beispiel für einen persönlichen Physiotherapeuten) vorgesehen, die nicht am Fahrzeug selbst arbeiten.

Strafen im und nach dem Qualifying

  • Die Duell-Rundenzeit von Antonio Felix da Costa wurde gestrichen, da der DS-Techeetah-Pilot im Viertelfinale seinen Konkurrenten Lucas di Grassi behindert und an der Ausfahrt aus der Boxengasse gehindert hatte.
  • Sämtliche Qualifying-Rundenzeiten von Sergio Sette Camara wurden annulliert. Der Brasilianer hatte Sebastien Buemi auf seiner schnellen Runde behindert. Außerdem erhielt Sette Camara zwei Strafpunkte auf seine Rennlizenz. Er musste das Rennen damit dem Wortlaut des Dokumentes nach vom Ende des Feldes aufnehmen, wurde jedoch nur am Ende seiner Qualifying-Gruppe einsortiert, weshalb er von Position 19 ins Rennen ging.

Strafen im und nach dem Rennen

  • Jean-Eric Vergne erhielt für das Verursachen einer Kollision mit Robin Frijns bemerkenswerterweise keine Strafe - die Rennkommissare beließen es stattdessen bei einer Verwarnung, was bei genanntem Vergehen ungewöhnlich ist. Wie Vergne 'e-Formel.de' jedoch mitteilte, muss es sich dabei um einen Fehler seitens der FIA gehandelt haben, da er zu keiner Zeit in der Nähe von Frijns gewesen sei. Aufgrund der auf dem Dokument angegebenen Uhrzeit liegt der Schluss nahe, dass es sich stattdessen um eine Berührung mit Nyck de Vries gehandelt haben muss.

  • Mitch Evans bekam eine nachträgliche Durchfahrtsstrafe, die in eine Zeitstrafe von 24 Sekunden umgewandelt wurde, da er den Attack-Mode im Rennen nur einmal verwendet hatte. Dies warf ihn von Position 11 auf Platz 21 zurück. Die Zusatzleistung musste in Diriyya zweimal aktiviert werden.

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