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Felix da Costa siegt vor Rosenqvist in Macao

Timo Pape

Timo Pape

Antonio Felix da Costa kam, sah und siegte. Der Andretti-Pilot aus der Formel E hat nach 2012 zum zweiten Mal den Formel-3-Macau-GP gewonnen. Der Portugiese siegte vor Mahindra-Pilot Felix Rosenqvist und dem Brasilianer Sergio Sette Camara. Felix da Costa musste allerdings hart für seinen Sieg arbeiten, denn Der 25-Jährige konnte seine Pole-Position nicht nutzen und musste Sette Camara gleich nach dem Start vorbeiziehen lassen.

Nach einer frühen Safety-Car-Phase machte Felix da Costa dann aber Ernst und übernahm vom Brasilianer die Führung, die der Portugiese nicht mehr hergab. In der Folge spielte er seine Rennerfahrung geschickt aus und ließ sich auch von einer weiteren Safety-Car-Phase nicht beirren. Felix da Costa feierte mit seinem zweiten Macau-Sieg ein gelungenes Comeback in der Formel 3.

Ein glänzendes Rennen fuhr auch Titelverteidiger Rosenqvist, der sich von Platz sechs bis auf Position zwei vorarbeitete und dabei einige spektakuläre Überholmanöver zeigte. Am Ende reichte es nicht mehr, seinem Formel-E-Kollegen Felix da Costa gefährlich nahe zu kommen und zu attackieren. Damit verfehlte der junge Schwede die historische Chance, den Macau-GP dreimal hintereinander für sich zu entscheiden.

Beim GT-Weltcup erreichte Venturi-Pilot Maro Engel Platz drei und holte somit das dritte Podiumsergebins für die Formel-E-Starter. Das chaotische Rennen wurde nach einem Horrorunfall von Audi-Fahrer Laurens Vanthoor abgebrochen und nicht mehr neu gestartet. Vanthoor, der bis zum Abbruch in Führung lag, gewann nach nur vier gezeiteten Runden vor dem Porsche-Piloten Kevin Estre und dem Deutschen Engel.

Foto: FIA

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