Kurzmeldungen

Formel E: Tuk-Tuks verursachen Trainingsverspätung in Hyderabad

Tobias Wirtz

Tobias Wirtz

Das 1. Freie Training der Formel E in Hyderabad am Freitagmittag begann deshalb mit 45 Minuten Verspätung, weil Verkehrsteilnehmer:innen eine nahegelegene, jedoch gesperrte Überführung nutzen wollten und irrtümlich auf die Rennstrecke gelassen wurden. Dabei kam es auch zu Auseinandersetzungen mit dem Sicherheitspersonal der Rennstrecke. Das berichten die Kollegen von 'The Race'.

Auslöser soll eine Straßensperre kurz hinter der Startgeraden gewesen sein, die aus bislang unerklärlichen Gründen geöffnet wurde. Mehrere Dutzend Fahrzeuge, überwiegend Motorräder, Motorroller und Tuk-Tuks, sollen dabei im Bereich von Kurve 4 auf die Strecke gefahren sein. Von dort aus kamen sie jedoch nicht wie gewünscht auf die Telgu-Talli-Überführung: Die Betonbarrieren in Kurve 3 versperrten ihnen den Weg. Es kam zu Auseinandersetzungen der aufgebrachten Verkehrsteilnehmer:innen mit dem Sicherheitspersonal.

In der Folge konnten die Fahrzeuge von der Strecke geleitet werden. Es dauerte jedoch, bis die Rennstrecke wieder für sicher erklärt und der Trainingsbetrieb aufgenommen werden konnte. Renndirektor Scot Elkins war gezwungen, den Beginn des 1. Freien Trainings dreimal um je 15 Minuten zu verschieben. Die offizielle Begründung lautete, dass "die örtlichen Behörden ein Problem auf den Straßen rund um die Rennstrecke lösen mussten".

Eine offizielle Untersuchung des Vorfalls wurde für Samstagvormittag angekündigt. Bereits im Vorfeld des E-Prix war es zu Schwierigkeiten beim Aufbau der Strecke gekommen, der erst wenige Minuten vor dem Shakedown am Freitagvormittag deutscher Zeit abgeschlossen wurde. Von einer wirklich fertigen Rennstrecke kann jedoch keine Rede sein, denn am Freitag funktionierten weder die Beleuchtungen noch die Klimaanlagen in den Garagen der Teams. Auch die Toiletten im Paddock waren noch nicht funktionsfähig.

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