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Formel E: Agag prophezeit erstmals Gewinne

Timo Pape

Timo Pape

Die Formel E könnte zum ersten Mal in ihrer Geschichte "schwarze Zahlen" schreiben und in Saison 5 einen Gewinn erwirtschaftet haben. Das prophezeite Seriengründer Alejandro Agag gut einen Monat vor dem Jahresabschluss Ende Juni: "Wir haben so viel wie noch nie für Marketing ausgeben - mehrere zehn Millionen", verrät Agag gegenüber der Nachrichtenagentur 'Reuters'. "Aber trotz dieser großen Investitionen werden wir zum ersten Mal Profit zeigen können."

Die Formel E schloss ihre vierte Saison am 31. Juli 2018 seinerzeit noch mit einem Verlust von 26,4 Millionen Euro ab. Im Jahr zuvor waren es 20,8 Millionen Euro, davor 33,7 Millionen. Ohne erhebliche Marketing-Investitionen hätte die Formel E allerdings schon in den vergangenen Jahren Gewinn zeigen können, hätte man nicht erheblich in die Vermarktung investiert, erklärte Agag damals. Nun schaffte es die Elektroserie offenbar trotz großer Marketing-Budgets.

Die Einnahmen setzten sich aus verschiedenen Quellen zusammen, wie Agag erklärt: "Das sind Sponsorengelder, Gebühren von Austragungsstädten, die langsam aber sicher an Bedeutung gewinnen, und auch die Einnahmen an Medienrechten steigen allmählich an." Nach finanziellen Herausforderungen in den Anfangsjahren der Formel E seien die schwierigen Zeiten nun vorbei. "Wir sind jetzt wie eine Rakete."

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