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Formel-E-Chef über Trump: "Er spornt uns an"

Tobias Bluhm

Tobias Bluhm

Trotz des international sehr kritisch betrachteten Rückzugs des neuen US-Präsidenten Donald Trump aus dem Pariser Klimaabkommen bleibt Formel-E-Boss Alejandro Agag wenige Wochen vor dem ersten New York ePrix gelassen. Zwar sei der Rückzug "schade", jedoch sieht der Spanier in Trumps Handeln "noch zusätzliche Motivation" für die Elektroserie.

"Jetzt, wo der US-Präsident nicht mehr seinen Teil beitragen möchte, muss der Rest eben noch mehr machen", erklärt Agag im Interview mit 'CNN'. "Natürlich ist es eine traurige und falsche Entscheidung gewesen. Aber für uns ist das nur noch zusätzliche Motivation. Er ist einer derjenigen, die uns anspornen, mehr zu tun."

Erst in der vergangenen Woche verkündete Trump seinen Rückzug aus dem Pariser Klimaabkommen. Trotz zahlreicher Einwände von Großkonzernen wie Apple, ExxonMobil oder Intel begründete der US-Präsident sein Handeln mit der Wiederherstellung von Arbeitsplätzen und einer angeblichen Benachteiligung gegenüber anderen Ländern. Seine Entscheidung wurde weltweit äußerst kritisch aufgenommen.

In gut einem Monat reist die Formel E zum ersten Mal nach New York. Am 15. und 16. Juli werden die Meisterschaftsläufe neun und zehn im Hafen von Brooklyn ausgetragen - Klimaabkommen hin oder her.

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