Kurzmeldungen

Formel E: Die Boxenstoppzeiten aus Paris

Tobias Bluhm

Tobias Bluhm

Wie ihr in unserem Beitrag zu den Entscheidungen der Formel-E-Rennleitung aus Paris entnehmen könnt, hingen beim Rennen in der Stadt der Liebe viele Verwarnungen und Strafen mit Vergehen in der Boxengasse zusammen. Unter anderem verlor Lucas di Grassi (ABT) alle Chancen auf ein gutes Rennergebnis, als er nach einem zu schnellen Boxenstopp mit einer Durchfahrtsstrafe belegt wurde.

Um zu zeigen, wie knapp die Formel-E-Teams inzwischen ihren Boxenstopp takten, haben wir euch in mühevoller Kleinarbeit alle Boxenstoppzeiten aus Paris zusammengetragen. Die minimale Zeit für die Durchfahrt durch die Boxengasse lag bei 70 Sekunden.

Fahrer

Team

Boxenstoppzeit (in Sek.)

Differenz (in Sek.)

 

Daniel Abt

ABT

73.100

3.100

Lucas di Grassi

ABT

62.605
40.776
487.864
42.859

- 7.395
- 29.224
417.864
- 27.141

Sam Bird

Virgin

71.433

1.433

Jose Maria Lopez

Virgin

71.307

1.307

Jerome d'Ambrosio

Dragon

72.325
613.917

2.325
543.917

Mike Conway

Dragon

71.121

1.121

Felix Rosenqvist

Mahindra

70.712

0.712

Nick Heidfeld

Mahindra

70.944

0.944

Robin Frijns

Andretti

71.514

1.514

Antonio Felix da Costa

Andretti

-

-

Oliver Turvey

NextEV

71.289

1.289

Nelson Piquet jr.

NextEV

71.213

1.213

Mitch Evans

Jaguar

95.675

25.675

Adam Carroll

Jaguar

69.942

- 0.058
- 30.704

Sebastien Buemi

e.dams

71.435

1.435

Nico Prost

e.dams

70.533

0.533

Jean-Eric Vergne

Techeetah

71.191

1.191

Esteban Gutierrez

Techeetah

71.724

1.724

Stephane Sarrazin

Venturi

81.554

11.554

Tom Dillmann

Venturi

71.911

1.911


Besonders ärgerlich ist zweifelsohne der Boxenstopp von Adam Carroll im Jaguar. Der Brite war bei seinem Fahrzeugwechsel nur 0,058 Sekunden zu schnell wieder aus der Boxengasse gefahren. Das Resultat war eine Durchfahrtsstrafe, die ihn ein gutes Rennen kostete. Antonio Felix da Costa fand nach seinem Crash den Weg zurück in die Boxengasse erst gar nicht.

Der Preis für den schnellsten Boxenstopp geht in Paris an e.dams. Nico Prost war mit einem Stopp von 70,533 Sekunden nur etwa eine halbe Sekunde über der minimalen Boxenstoppzeit. Auffällig ist auch Mahindra: Dort sind beide Fahrer innerhalb von einer Sekunde über der Referenzzeit.

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