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Formel-E-Technik im Weltall: Venturi Astrolab entwirft Rover für Marsmissionen

Tobias Bluhm

Tobias Bluhm

In der Formel E konnte Venturi in den vergangenen Jahren mehrere Erfolge feiern. Nun expandiert das monegassische Unternehmen in den Weltraum. Die Firma Venturi Astrolab, eine in den USA registrierte Schwester des Formel-E-Rennstalls, stellte in der vergangenen Woche einen elektrischen Rover vor, mit dem Raumfahrtunternehmen eines Tages bei Mond- und Marsmissionen unterstützt werden sollen.

Das FLEX-Fahrzeug, kurz für "Flexible Logistics and Exploration", wurde vor wenigen Wochen erstmals bei einer Testfahrt nahe des Death Valley im US-Bundesstaat Kalifornien erprobt. An der Testfahrt beteiligt war unter anderem der ehemalige kanadische Astronaut Chris Hadfield.

"Damit die Menschheit in einer nachhaltigen Art und Weise auch abseits der Erde überleben kann, braucht es ein effizientes und ökonomisches Transportnetzwerk zwischen dem Launchpad und der Weltraumbasis", erklärt Astrolab-Gründer Jaret Matthews. "Momentan gibt es eine Lücke bei der 'letzten Meile'. Astrolab existiert dafür, um diese zu füllen."

Für die Unterstützung des Rover-Projekts zog Venturi bereits im Herbst 2020 seine Einschreibung für die Extreme E zurück. Zeitgleich verhandelte das Rennteam mit einer neuen Investorengruppe, die Venturi-Präsident Gildo Pastor unter anderem neue zeitliche Ressourcen gab, um sich auf die Unterstützung von Astrolab zu fokussieren.

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