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Fortescue kauft Batteriehersteller Williams Advanced Engineering

Tobias Wirtz

Tobias Wirtz

Das australische Bergbauunternehmen Fortescue Metals Group hat die Übernahme von Williams Advanced Engineering (WAE) bekannt gegeben. WAE gilt als führendes Unternehmen im Bereich der Batterieentwicklung für Rennfahrzeuge mit Elektroantrieb und designte unter anderem die Akkus für die Formel E (Gen1 und Gen3), die Extreme E und die ETCR. Außerdem ist die britische Firma technischer Partner des Jaguar-Teams, mit dem es sich sogar den Unternehmenssitz in Grove (Oxfordshire) teilt.

Als erstes gemeinsames Projekt haben Fortescue und WAE dabei den "Infinity Train" angekündigt. Der batterieelektrische Eisenerz-Zug soll auf bergabwärts führenden Streckenabschnitten die Schwerkraft nutzen, um seine Akkus aufzuladen, ohne dass für die Rückfahrt eine zusätzliche Aufladung erforderlich ist.

"Hochleistungsbatterie- und Elektrifizierungssysteme sind das Herzstück unserer Arbeit", sagt Craig Wilson, CEO von WAE. "Jetzt, da wir Teil der Fortescue-Familie sind, bietet dies eine aufregende Gelegenheit, neue Technologien zu entwickeln, während wir gemeinsam an der Bekämpfung des Klimawandels arbeiten."

Mit der Übernahme, die Fortescue umgerechnet rund 198 Millionen Euro kostet, wird WAE zwar Fortescue Future Industries unterstellt, soll aber auch in Zukunft ein eigenständiges Unternehmen bleiben. Fortescue erhofft sich nach eigenen Angaben, mehrere hundert Arbeitsplätze durch den Deal schaffen zu können. Gemeinsames Ziel von Fortescue und WAE ist die Entwicklung von Technologien zur Reduzierung der Emissionen in der Schwerindustrie.

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