Kurzmeldungen

Endlich zu 100 Prozent wie F1: Formel E passt Monaco-Streckenlayout an

Tobias Bluhm

Tobias Bluhm

Die Formel E passt ihre Streckenführung in Monaco erneut an. Wie der Automobile Club de Monaco (ACM) und die Elektroserie am Mittwoch bekannt gaben, soll beim E-Prix 2022 die traditionelle Konfiguration der Nouvelle Chicane, auch bekannt als Hafenschikane, genutzt werden. Die Streckenlänge wird somit um sieben Meter auf 3,337 Kilometer verlängert und entspricht erstmals exakt dem in der Formel 1 genutzten Layout.

Noch im letzten Jahr nutzte die Formel E eine im Vergleich zum F1-Layout angepasste Variante der Hafenschikane. Dabei wurde der Kurs durch aufgestellte TecPro-Banden verengt - vermeintlich, um Rundenzeitenvergleiche mit der F1 zu verhindern. Durch die Anpassungen an der Kurve wird die Elektroserie fortan jedoch die "traditionelle" Version nutzen, die auch in anderen Serien befahren wird.

Alle weiteren Kurven bleiben unverändert, ebenso wie die Position der Attack-Zone in der Casino-Kurve. "Dass wir im letzten Jahr das vollständige Monaco-Streckenlayout genutzt haben, war ein großer Schritt für die Meisterschaft", sagt Javier Maffioli, FIA-Verantwortlicher für Formel-E-Veranstaltungen. "In diesem Jahr folgt der letzte Schritt, indem wir die kleinen Modifikationen (an der Schikane) entfernen."

"Jetzt können wir die Fahrer und Autos auf dem ganzen, historischen Layout sehen. Für unsere Disziplin ist das eine große Errungenschaft, und wir freuen uns sehr auf ein aufregendes Rennen in den Straßen Monacos." Der E-Prix an der Cote d'Azur findet in diesem Jahr am 30. April statt.

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