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Nico Hülkenberg: "FE eine interessante Option"

Timo Pape

Timo Pape

Der Name Nico Hülkenberg taucht immer wieder im Dunstkreis der Formel E auf. Zuletzt im September 2019, als noch nicht entschieden war, ob der Emmericher im Jahr 2020 noch in der Formel 1 fahren würde. "Ich bin mit dem Kopf noch hier", hatte "Hulk" damals bei 'Auto Bild Motorsport' gesagt. Er habe Anfragen aus der Formel E erhalten, diese aber nicht weiter verfolgt. "Ich würde es erst in Betracht ziehen, wenn es absehbar wäre, dass es hier nicht mehr weitergeht", so Hülkenberg seinerzeit. Offenbar der Zeitpunkt gekommen.

"Auf jeden Fall wäre das auch eine interessante Option", erklärte Hülkenberg kürzlich in einem Interview mit 'T-Online.de'. "Die (Formel E) hat sich in den letzten Jahren doch extrem stark entwickelt, da muss ich sagen. Wahnsinn, was die geschafft haben, was die sich auch für einen Status erarbeitet haben. Alle deutschen Premium-Hersteller sind dort vertreten." Der 32-Jährige sieht die Elektroserie inzwischen offenbar als gute Möglichkeit, seine Motorsport-Karriere fortzusetzen.

Ob er aktuell in Kontakt mit Teamverantwortlichen aus der Formel E steht, ist nicht bekannt. Berichten zufolge hatte sich vor einigen Monaten Jaguar - inzwischen zu einem Topteam in der Formel E avanciert - um den Deutschen bemüht. Auch hat Hülkenberg durch seinen Le-Mans-Sieg 2015 Verbindungen zu Porsche. Beide Teams haben mit James Calado respektive Neel Jani derzeit jeweils einen Fahrer im Team, der leistungsmäßig deutlich gegen den Nummer-1-Fahrer abfällt. Möglicherweise tut sich ja zu kommenden siebten Saison tatsächlich eine Tür für Hülkenberg in der Formel E auf.

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