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Jakarta E-Prix: Alle Formel-E-Strafen im Überblick

Tobias Wirtz

Tobias Wirtz

Auch bei der Rückkehr der Elektrorennserie nach Indonesien haben die Rennkommissare des Automobil-Weltverbandes FIA erneut die Aufgabe, auf die Einhaltung des Technischen und Sportlichen Reglements zu achten. Falls dabei ein Regelverstoß festgestellt werden sollte, ist es ihre Aufgabe, Strafen festzulegen. In diesem Artikel findest du wie gewohnt eine Auflistung aller Entscheidungen der Rennkommissare.

Beim Jakarta E-Prix übernehmen Loic Bacquelaine, Achim Loth und Dani Sarwono diese Aufgabe. Unterstützt werden sie dabei erneut von Ex-Rennfahrer Paul Belmondo. Der 60-jährige Franzose war in seiner Karriere nach fünf Jahren in der Formel 3000 auch mehrere Jahre in der Formel 1 aktiv. Unten findest du wie gewohnt eine Auflistung aller Entscheidungen der Rennkommissare.

Strafen im und nach dem Rennen am Samstag

  • Sacha Fenestraz erhielt nachträglich eine Durchfahrtsstrafe, die in eine Zeitstrafe von 18 Sekunden umgewandelt wurde. Der Franzose hatte in Runde 31 mehr als die im Rennmodus maximal erlaubten 300 kW Leistung aus der Batterie abgerufen. Fenestraz fiel somit vom 16. auf den 19. Platz zurück.
  • Sam Bird erhielt eine Zeitstrafe von fünf Sekunden für das Verursachen einer Kollision mit Teamkollege Mitch Evans. Da Bird das Rennen auf dem letzten Platz beendete, blieb diese Strafe jedoch ohne Auswirkungen. Zusätzlich bekam der Brite zwei Strafpunkte, womit er nun bei insgesamt sieben Zählern steht.
  • Auch Rene Rast erhielt eine Zeitstrafe von fünf Sekunden für das Verursachen einer Kollision, seinerseits mit Sam Bird. Der McLaren-Pilot fiel somit von Platz 12 auf Rang 15 zurück. Die Rennkommissare sprachen auch hier zwei Strafpunkte aus.
  • DS Penske erhielt eine Geldstrafe von 6.000 Euro, weil sich während des Qualifyings drei Personen im gesperrten Bereich der Box aufgehalten hatten, die dort laut ihrer Pässe nicht sein durften. Der Aufenthalt dort ist nur für Mechaniker:innen mit einem gelben Pass erlaubt. Dem Dokument der Rennkommissare zufolge handelte es sich um einen VIP-Gast des Teams mit einem Platin-Pass sowie zwei nicht-operative Mitarbeiter:innen mit einem lilafarbenen Pass. Dem Team wurde zusätzlich für den Rest der Saison ein gelber Pass gestrichen - jedoch auf Bewährung. Wie das Pass-System der Formel E funktioniert, haben wir im vergangenen Jahr in einem eigenen Artikel erklärt.
  • Sebastien Buemi erhielt nachträglich eine Durchfahrtsstrafe, die in eine Zeitstrafe von 18 Sekunden umgewandelt wurde. Der Schweizer hatte nach seinem Boxenstopp aufgrund eines Reifenschadens den Attack-Mode aktiviert, befand sich zu diesem Zeitpunkt jedoch noch in seiner zweiten Runde. Laut Reglement darf der Attack-Mode frühestens in der dritten Runde aktiviert werden. Er fiel somit um eine Position hinter Sam Bird auf den letzten Platz zurück.

Am Sonntag kamen keine weiteren Strafen mehr hinzu.

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