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Kapstadt E-Prix: Alle Formel-E-Strafen im Überblick

Tobias Wirtz

Tobias Wirtz

Auch bei der Formel-E-Premiere in Südafrika obliegt es den Rennkommissaren des Automobil-Weltverbandes FIA, die Einhaltung des Technischen und Sportlichen Reglements zu überwachen. Sollte ein Regelverstoß vorliegen, ist es ihre Aufgabe, das Strafmaß festzulegen. In diesem Artikel findest du wie gewohnt eine Auflistung aller Entscheidungen der Rennkommissare.

Beim Kapstadt E-Prix übernehmen Loic Bacquelaine, Achim Loth und Steve Miller diese Aufgabe. Unterstützt werden sie dabei von Ex-Rennfahrer Pedro Lamy, der zwar nie ein Formel-E-Rennen bestritten hat, aber über viel Erfahrung im GT- und Langstreckensport verfügt. Hier findest du eine Auflistung sämtlicher Strafen beim Kapstadt E-Prix sowie zusätzlich die Strafen aus Hyderabad, die sich auf das Rennen in Südafrika beziehen.

Strafen vor dem Kapstadt E-Prix

  • Sam Bird erhielt nach dem Hyderabad E-Prix eine Rückversetzungsstrafe um fünf Startpositionen für das Rennen in Kapstadt, da er eine Kollision mit Mitch Evans verursacht hatte. Außerdem erhielt er zwei Strafpunkte auf seine Rennlizenz. Da Bird nach seinem Unfall im Qualifying nicht zum Rennen antrat, muss er die Strafe in Sao Paulo absitzen.
  • Rene Rast erhielt ebenfalls in Hyderabad eine Rückversetzung um drei Startpositionen für Kapstadt, da er eine Kollision mit Jake Dennis verursacht hatte. Er bekam ebenfalls zwei Strafpunkte auf seine Rennlizenz gutgeschrieben.

Strafen im Shakedown

  • Sergio Sette Camara erhielt eine Geldstrafe von 1.000 Euro, da er in der ersten Runde während des Shakedowns mehr als die maximale erlaubten 110 kW Leistung verwendet hatte.

Strafen im Freien Training

  • Oliver Rowland erhielt eine Verwarnung, da der Reifendruck an seinem Mahindra unter dem vorgeschriebenen Minimalwert lag.

Strafen im Qualifying

  • Jake Dennis wurde um drei Startplätze nach hinten versetzt, da er im Qualifying Stoffel Vandoorne behindert hatte. Da ihn das Team jedoch besser hätte informieren können, sahen die Rennkommissare von der Vergabe von Strafpunkten ab.

Strafen im und nach dem Rennen

  • Mitch Evans erhielt eine Durchfahrtsstrafe, da er beim Start mehr als die maximal erlaubten 300 kW Leistung verwendete.
  • Jake Dennis erhielt ebenfalls eine Durchfahrtsstrafe, weil der Reifendruck seiner Vorderreifen unterhalb des vorgeschriebenen Mindestdruck lag.
  • Andre Lotterer erhielt eine Zeitstrafe von fünf Sekunden, weil er den Höchstabstand zum vorausfahrenden Auto hinter dem Safety-Car nicht eingehalten hatte. Die Regeln besagen, dass ein Fahrzeug maximal 10 Fahrzeuglängen Abstand halten darf. Diese Strafe warf ihn vom siebten auf den neunten Platz zurück.
  • Maximilian Günther erhielt nachträglich eine Durchfahrtsstrafe, die in eine Rückversetzung um drei Startpositionen im nächsten Rennen umgewandelt wurde, da er während der Full-Course-Yellow Sacha Fenestraz überholt hatte. Außerdem erhielt der Deutsche zwei Strafpunkte.
  • Pascal Wehrlein erhielt eine Rückversetzung um drei Startpositionen im nächsten Rennen, da er in der ersten Runde des Kapstadt E-Prix eine Kollision mit Sebastien Buemi verursacht hatte. Wehrlein erhielt zudem einen Strafpunkt auf seine Rennlizenz.

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