Kurzmeldungen

Keine Überschneidungen von DTM & Formel E

Tobias Wirtz

Tobias Wirtz

Im kommenden Jahr wird es keine Terminkollisionen zwischen der DTM und der Formel E geben. Der neu vorgestellte Rennkalender der nach dem Mercedes-Ausstieg nun aus Audi, BMW und Neueinsteiger Aston Martin bestehenden Tourenwagenserie beinhaltet für das Jahr 2019 neun Rennwochenenden, die sich allesamt nicht mit den Terminen der Elektrorennserie überschneiden. Damit wäre für die Fahrer erstmals ein vollständiges Doppelprogramm denkbar.

Zudem hatten Rennsportfans in Deutschland über die sozialen Netzwerke ihren Unmut darüber geäußert, dass 2018 der Berlin E-Prix mit dem nur rund 130 Kilometer entfernt stattfindenden DTM-Rennen auf dem Lausitzring kollidierte.

Nach aktuellem Stand wäre es eine Option für Robin Frijns, neben seinem Virgin-Cockpit in der Formel E auch weiterhin für Audi in der DTM anzutreten. Darauf angesprochen, erklärte Audi-Motorsportchef Dieter Gass bei 'Motorsport-Total': "Ja, die Wochenenden sind getrennt, aber wir wissen auch, dass beide Rennserien hochprofessionell sind, und das bedeutet, dass beide einem großen Aufwand bedürfen, um sich entsprechend auf die Events vorzubereiten. Was wir natürlich nicht wollen, ist, dass wir uns selbst ins Knie schießen, weil wir einen Fahrer möglicherweise überlasten würden. Das müssen wir uns anschauen", so Gass weiter.

Bereits in der Vergangenheit hatten Fahrer beide Serien bestritten, konnten jedoch wegen Terminkollisionen nie vollständige Saisons fahren. Venturi-Pilot Edoardo Mortara ließ in diesem Jahr die E-Prix in Berlin und New York aus, im Jahr davor verzichteten mit Maro Engel und Loic Duval gleich zwei DTM-Piloten auf den Start beim Paris E-Prix. Antonio Felix da Costa verpasste wegen seines DTM-Engagements den Berlin E-Prix 2016, nachdem er bereits das Debütrennen der Formel E 2014 in Peking auslassen musste. Es sind die einzigen beiden Formel-E-Rennen, an denen der BMW-Werksfahrer nicht teilnahm.

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