Kurzmeldungen

London: Energiemenge für Formel-E-Rennen wird auch 2022 verringert

Tobias Wirtz

Tobias Wirtz

Wie bereits im Vorjahr wird den Formel-E-Piloten beim London E-Prix im ExCeL-Messezentrum auch in diesem Jahr nicht die volle Energiemenge von 52 kWh zur Verfügung stehen. Dies bestätigte ein FIA-Sprecher auf Anfrage von 'e-Formel.de'. Da der "Mickey-Maus-Kurs" in der britischen Hauptstadt trotz des Umbaus der Doppel-Haarnadel in eine sogenannte Bus-Stop-Schikane nur wenig Vollstrompassagen, dafür aber relativ viele enge Kurven mit Rekuperationsmöglichkeiten hat, dürfen die Fahrer im Rennen nur 46 kWh verbrauchen. Dies sind noch einmal 2 kWh weniger als 2021.

Damit wollen die Verantwortlichen dafür sorgen, dass das Energiemanagement im Rennen eine größere Rolle spielt. Ein "Vollstromrennen", bei dem Überholmanöver in den Gen2-Fahrzeugen nur durch Rempeleien möglich wären, wird somit vermieden. Aus dem gleichen Grund hatte die FIA bereits vor der sechsten Saison einen Energieabzug nach einer Safety-Car-Phase oder Full-Course-Yellow eingeführt, der für diese Saison durch die Nachspielzeit ersetzt wurde.

Die Strecke in London ist der einzige Kurs, bei dem Formel E und FIA zu dieser Maßnahme greifen. Auf keiner anderen Rennstrecke des Kalenders verbrauchen die Fahrzeuge so wenig Energie wie in der britischen Hauptstadt.

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