Kurzmeldungen

Marrakesch E-Prix: Alle Formel-E-Strafen im Überblick

Tobias Wirtz

Tobias Wirtz

Dir Formel E kehrt nach fast zweieinhalb Jahren nach Marokko zurück. In Marrakesch ist es erneut Aufgabe der Rennkommissare, die Einhaltung des Technischen und Sportlichen Reglements zu überwachen und bei Verstößen über das Strafmaß zu entscheiden.

Diese Aufgabe übernehmen in Marrakesch Abdelmoughit Abdane, Loic Bacquelaine und Achim Loth. Unterstützt werden sie dabei von Rennfahrer Roberto Merhi. Der 31-jährige Spanier wurde 2011 Champion in der Europäischen Formel-3-Meisterschaft und bestritt im Jahr 2015 14 Formel-1-Grands-Prix für Manor Marussia. Aktuell startet Merhi in der Super GT in Japan.

Hier findest du wie gewohnt eine Auflistung aller Entscheidungen der Kommissare im Rahmen des Marrakesch E-Prix 2022.

Entscheidungen vor dem Marrakesch E-Prix

  • Die Zeitstrafe von fünf Sekunden für Andre Lotterer beim Jakarta E-Prix wurde aufgehoben. Es lagen neue Beweise vor, die zeigten, dass Nyck de Vries bereits vor der Kollision mit Lotterer einen Plattfuß hatte und deshalb deutlich langsamer fuhr, als ihn der Porsche-Fahrer von hinten traf. Damit rückte Lotterer wieder auf den neunten Platz vor und erhielt zwei Punkte. Auch der für das Verursachen der Kollision vergebene Strafpunkt wurde dem Deutschen erlassen.

Strafen im Freien Training

  • Sebastien Buemi erhielt eine Rückversetzung um drei Positionen für die Startaufstellung des Rennens, da er im 1. Freien Training eine Kollision mit Nyck de Vries verursacht hatte. Außerdem erhielt der Schweizer zwei Strafpunkte auf seine Rennlizenz.

Strafen im Qualifying

  • Alle Qualifying-Rundenzeiten von Andre Lotterer wurden gestrichen, da der Porsche-Fahrer nicht wie vorgeschrieben eine Rundenzeit innerhalb der ersten sechs Minuten des Gruppen-Qualifyings setzte.
  • Andre Lotterer wurde zudem vom Qualifying disqualifiziert, da einer der vorgeschriebenen Sensoren an seinem Auto keine Daten zur FIA sendete. Der Automobil-Weltverband überwacht diverse Parameter der Fahrzeuge in Echtzeit, um beispielsweise die Leistung kontrollieren zu können.
  • Auch bei Antonio Giovinazzi wurden sämtliche Rundenzeiten des Qualifyings gestrichen, da er keine Rundenzeit innerhalb der ersten sechs Minuten des Gruppen-Qualifyings gesetzt hatte.

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