Kurzmeldungen

eRX2: Neue Elektroserie im Rahmen der WRX

Svenja König

Svenja König

Neben "Projekt E" wird es ab 2021 eine zweite vollelektrische Rennserie im Rahmen der Rallycross-Weltmeisterschaft geben: die eRX2. Sie basiert auf der RX2-Serie, die seit vier Jahren im Rahmenprogramm der WRX ausgetragen wird mit dem Ziel, Nachwuchstalente im Rallycross-Bereich zu fördern.

Die eRX2-Serie ist ein Joint-Venture-Unternehmen von QEV, Olsbergs MSE und RX Promotion, dem Veranstalter der RX2-Serie. QEV, ein spanischer Hersteller und Entwickler für Elektroantriebe (der unter anderem als Team in der Extreme E antritt), hat für das neue Projekt in den letzten neun Monaten einen Prototypen gebaut, der auf dem RX2-Rennauto von Olsbergs MSE basiert.

Die maßgeblichen Veränderungen waren eine leichtere Karosserie, zwei Elektromotoren mit einer Gesamtleistung von 250 kW und die Entwicklung einer Batterie mit einer Kapazität von 32 kWh. Die Batterie wird mittig - quasi direkt neben dem Fahrer - verbaut, um eine optimale Verteilung des Gewichts zu ermöglichen. Zum Vergleich: Die Akkus der ersten Formel-E-Generation hatten eine vergleichbare Leistung von 28 kWh. Die Rennlänge soll 25 Minuten betragen. Die zwei Elektromotoren geben die Leistung des Autos gleichmäßig verteilt an die Vorder- und Hinterräder weiter.

Während sich die Umstellung der Rallycross-Weltmeisterschaft auf elektrische Fahrzeuge selbst als schwierig gestaltet, setzt man im Rahmenprogramm ab 2021 eindeutig auf Elektro. Das fertige Auto von QEV und Olsbergs MSE soll Ende des Jahres vorgestellt werden und bei sechs Rennen innerhalb Europas ab 2021 zum Einsatz kommen. Durch die aktuell schwierige Corona-Lage will der Veranstalter den genauen Rennkalender frühestens im Herbst bekannt geben.

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