Kurzmeldungen

Nevada: "Faraday Future quasi aufgelöst"

Tobias Bluhm

Tobias Bluhm

Die Partnerschaft zwischen Dragon Racing und Faraday Future steht vor dem endgültigen Aus. Wie wir bereits im vergangenen Monat berichteten, kämpft das Elektroauto-Start-up aus dem Silicon Valley, das das US-Team seit einem Jahr technologisch unterstützt, seit einiger Zeit mit schweren Finanzproblemen. Nachdem das Unternehmen schon im Juli Pläne für den Bau einer Fabrik verwerfen musste, zog nun auch der US-Bundesstaat Nevada seine finanzielle Unterstützung zurück.

Das Faraday-Future-Projekt ist damit, so sind sich Experten einig, dem finanziellen Ruin geweiht. Laut dem 'Nevada Independent' reichte die Führungsetage des Start-ups in der vergangenen Woche einen Brief beim US-Gouverneur von Nevada ein, in dem es sich selbst als "nicht qualifiziertes Projekt" für staatliche Unterstützung erklärte. "Das Faraday-Future-Projekt ist damit quasi aufgelöst", erklärt Steve Hill vom Wirtschaftsförderungsbüro in Nevada.

Laut Vertrag hätte Nevada das junge Unternehmen mit Steuergeldern unterstützt, sobald der Bau der Mega-Fabrik abgeschlossen worden wäre. Diese Hürde erreichte Faraday Future jedoch, nachdem einer der wichtigsten Geldgeber bankrott ging, nie. Nun muss das Start-up selbst einsparen. Teil des neuen Sparprogramms ist aller Wahrscheinlichkeit nach auch der Rückzug des bis zu fünf Millionen Euro teuren Sponsorings des Formel-E-Teams Dragon Racing.

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