Kurzmeldungen

New York City E-Prix: Alle Formel-E-Strafen vom Samstag im Überblick

Tobias Wirtz

Tobias Wirtz

Die Formel E ist zurück in New York City - vielleicht sogar zum letzten Mal. Auch im "Big Apple" haben die Rennkommissare wieder die Aufgabe zu prüfen, ob alle Teilnehmer das Technische und Sportliche Reglement einhalten. Sollte es zu einem Verstoß kommen, obliegt es ihnen, das Strafmaß festzulegen.

Beim New York City E-Prix übernehmen Steve Pence, Mathieu Remmerie und Michael Schwägerl diese Aufgabe. Unterstützt werden sie dabei - wie bereits in Berlin - von Ex-Pilot Pedro Lamy, der zwar nie ein Formel-E-Rennen bestritten hat, aber über viel Erfahrung im GT- und Langstreckensport verfügt. Unten findest du wie gewohnt eine Auflistung aller Entscheidungen der Kommissare im Rahmen des ersten Rennen beim New York City E-Prix 2022.

Strafen im Qualifying

  • Antonio Giovinazzi bekam zwei Rundenzeiten gestrichen, da er im Qualifying mehr als die maximal erlaubten 220 kW Leistung verwendet hatte. Da die Überschreitung jedoch in seiner vierten gezeiteten Runde auftrat, wirkte sich dies nicht auf das Ergebnis aus. Wegen einsetzendem Regen waren diese Rundenzeiten deutlich langsamer als die, die Giovinazzi zu Beginn der Session gesetzt hatte.
  • Oliver Askew wurde für das Rennen um drei Startpositionen nach hinten versetzt. Außerdem erhielt er zwei Strafpunkte auf seine Rennlizenz. Der US-Amerikaner in Andretti-Diensten war während der roten Flagge, die aufgrund des Unfalls von Sergio Sette Camara geschwenkt wurde, zu schnell gefahren. Die Regeln besagen, dass bei einer roten Flagge die Fahrzeuge auf der Strecke das in der Boxengasse geltende Tempolimit (50 km/h) einhalten müssen. Askew gab an, vergessen zu haben, den entsprechenden Knopf auf dem Lenkrad zu drücken.

Strafen im und nach dem Rennen

  • Andre Lotterer erhielt nachträglich eine 10-Sekunden-Zeitstrafe, weil er eine Kollision mit Antonio Felix da Costa verursacht hatte. Der Porsche-Pilot fiel dadurch von Platz 13 auf Position 16 zurück. Auch er erhielt zwei Strafpunkte auf seine Rennlizenz. Felix da Costa war in der Folge des Kontakts mit einem Reifenschaden hinten links ausgefallen.
  • Oliver Askew erhielt nachträglich eine Durchfahrtsstrafe, die in eine Zeitstrafe von 21 Sekunden umgewandelt wurde, da er den Attack-Mode im Rennen nur einmal verwendet hatte. Die Regeln für den New-York-Samstag besagten, dass die Zusatzenergie zweimal aktiviert werden musste. Mildernde Umstände aufgrund des vorzeitigen Rennabbruches gab es für Askew nicht.
  • Edoardo Mortara erhielt nachträglich eine Zeitstrafe von fünf Sekunden, da er während der Full-Course-Yellow-Phase zu schnell gefahren war. Zwischen den Kurven 7 und 9 war er schneller als die maximal erlaubten 50 km/h. Er fiel dadurch vom fünften auf den neunten Platz zurück. Auch wenn dieser Vorfall in der 30. Runde auftrat und das Ergebnis am Ende der 29. Runde gewertet wurde, handelt es sich um einen Verstoß, der bestraft werden muss.
  • Auch Jake Dennis wurde nachträglich eine Zeitstrafe von fünf Sekunden aufgebrummt, da er während der Full-Course-Yellow-Phase zu schnell gefahren war. Der Andretti-Pilot fiel von Platz 8 auf Platz 10 zurück.
  • Und noch ein dritter Verstoß während der Full-Course-Yellow-Phase: Eine Zeitstrafe von fünf Sekunden wurde auch gegen Mitch Evans ausgesprochen. Der Neuseeländer profitierte daher nicht von den Strafen gegen Mortara und Dennis und blieb auf dem elften Platz.

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