Kurzmeldungen

Software-Update bei Techeetah fehlerhaft

Tobias Wirtz

Tobias Wirtz

Es war der Aufreger des samstäglichen Qualifyings zum New York City E-Prix: Die Rundenzeiten der beiden Techeetah-Piloten Jean-Eric Vergne und Andre Lotterer wurden gestrichen, weil die Elektronik dem Elektromotor mehr als die maximal erlaubten 200 kW Energie bereitgestellt hat. Bei Lotterer wurden in der Qualifying-Runde 204 kW abgerufen, bei Vergne sogar 205 kW. Dies geht aus den offiziellen Dokumenten der Rennkommissare Tim Schenken, Jose Abed und Dennis Dean hervor.

Auslöser für den "Maximum Power Overuse", so die offizielle Bezeichnung des Vergehens, ist eine Anpassung an der Software der Techeetah-Boliden, die eigentlich der Zuverlässigkeit dienen sollte. Teamchef Mark Preston deutete dies zunächst im Interview bei der offiziellen Übertragung des Qualifyings an und bestätigte es später in einem Tweet. Das fehlerhafte Software-Update sei von Motorenlieferant Renault gekommen, erklärte Pilot Vergne später.

Nach Informationen von 'Formula Spy' sei das Problem im Freien Training nicht aufgefallen, da beide Fahrer wegen Verkehrs und gelber Flaggen keine richtige Qualifying-Simulation mit 200 kW fahren konnten. Für das Rennen seien die Fahrzeuge nun wieder auf den Stand von Zürich zurückgerüstet worden. Als Folge gingen die Techeetah-Piloten von den Startplätzen 18 und 19 ins Rennen.

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