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Prost: "F1 sollte sich an Formel E orientieren"

Tobias Bluhm

Tobias Bluhm

Alain Prost, seines Zeichens Teammanager bei Renault e.dams, engagiert sich zunehmend in der Formel 1. Für die anstehende Formel-1-Saison 2017 übernimmt der Franzose bei Renault die Rolle des strategischen Beraters und steht dem Rennstall hinter den Kulissen zur Seite. Im Rahmen der Vorstellung des R.S.17, dem neuen Formel-1-Boliden von Renault, sprach sich Prost vor der Renault-Spitze abermals für die Formel E aus.

"Wir brauchen mehr als die Vision einer neuen Formel-1-Führung", erklärt Prost mit Blick auf den Formel-1-Aufkauf durch Liberty Media. "Wir haben zwei Ziele: Erstens muss die Formel 1 menschlicher werden. Fans interessieren sich mehr für die Fahrer als für die Technologie. Und zweitens brauchen wir mehr junge Zuschauer."

"Das bedeutet insbesondere mehr Interaktion mit den Fans", sagt Prost und führt aus: "Mehr oder weniger sollten wir uns am Entertainment-Programm der Formel E orientieren." Erst kürzlich sprach sich auch der Toro-Rosso-Teamchef Franz Tost für die Elektroserie aus und befand die Idee des Vegas eRace als sehr medienwirksame Möglichkeit.

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