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"Sieht nicht gut aus" - Formel-E-Rennen in Marrakesch droht Absage

Tobias Wirtz

Tobias Wirtz

Die Zeichen für ein Formel-E-Rennen in Afrika stehen in dieser Saison nicht gut. Wie wir bereits vor rund zwei Wochen spekulierten, wird eine Austragung des Marrakesch E-Prix immer unwahrscheinlicher. Grund hierfür sind Einreisebeschränkungen, die die marokkanische Regierung aufgrund der COVID-19-Pandemie ausgerufen hat. Außerdem gilt in Marokko eine nächtliche Ausgangssperre von 20 bis 6 Uhr, die bis zum Ende des Fastenmonats Ramadan (12. Mai) verlängert werden soll.

Im offiziellen Rennkalender hält die Formel E aktuell noch daran fest, am 22. Mai ihr insgesamt fünftes Rennen in der "Roten Stadt" auszutragen. Doch daraus wird womöglich nichts. "Im Moment sieht es nicht gut aus", gesteht der stellvertretende CEO der Rennserie, Alberto Longo, bei 'The Race'.

"Das Rennen war direkt nach dem Ramadan geplant, und es wird einige Maßnahmen geben, die von der Regierung zusätzlich auferlegt werden", so Longo weiter. Die marokkanische Regierung sei dabei selbst an die Rennserie herangetreten und habe sie zum Handeln aufgefordert. "Sie haben uns gebeten, das Rennen aufgrund der aktuellen Situation zu überdenken und umzuplanen."

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