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Wegen neuer Formel-E-Strecke: Reparaturen am Vorfeld in Berlin

Tobias Wirtz

Tobias Wirtz

Aktuell findet am ehemaligen Berliner Flughafen Tempelhof eine Teilsanierung des Vorfeldes statt. Mit einer denkmalgerechten Ausbesserung von Rissen, Brüchen und Abnutzungserscheinungen an den Betonplatten soll die Sicherheit bei den beiden Formel-E-Rennen, die am 11. und 12. Mai 2024 stattfinden, sichergestellt werden.

Teile der bis zu 5x5 Meter großen Betonplatten stammen noch aus der zweiten Bauphase des Flughafens, die von 1945 bis 1962 ging. Da in diesem Jahr von der Formel E erstmals seit 2017 eine komplett neue Streckenführung verwendet wird, werden zudem andere Bereiche des Vorfeldes beansprucht als bislang. Rund 30 Stellen wurden bei einer Untersuchung entdeckt, an denen nun Ausbesserungsarbeiten stattfinden. Da der Flughafen unter Denkmalschutz steht, ist bei den Arbeiten die Denkmalbehörde mitbeteiligt.

Für den Berlin E-Prix 2024 werden die vorhandenen Schadstellen manuell ausgestemmt und mit einem sogenannten Ergänzungsstoff aufgefüllt. Langfristig besteht die Planung darin, eine materialgerechte Lösung aus Spezialbeton zu entwickeln. Hierfür sind jedoch weitere Forschung, Entwicklung und eine intensive Abstimmung mit dem Denkmalamt erforderlich. Gleichzeitig wird ein Wartungs- und Pflegekonzept für die historischen Vorfeldmarkierungen erarbeitet, die dauerhaft erhalten bleiben sollen.

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1 Kommentare

EffEll ·

Schade dass die Streckenführung verändert wird. Ich hoffe die "Schneckenkurve" nach Start-/Ziel wird beibehalten. Das war m.M.n. bislang die ikonische Schlüsselstelle des ePrix in Berlin.

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