Spark SRT_01E wird am 15 Mai an die Teams ausgeliefert werden.

Am 15. Mai wird geliefert.

Alejandro Agag bestätigte im Interview mit Motorsport Total, dass die Rennwagen am 15. Mai an die Teams ausgeliefert werden sollen. Bis dahin sollen auch die Gebäude in Donigton Park fertig gestellt sein: Die Büros und Werkstätten werden dann ebenfalls an die Teams übergeben. Jedes Team erhält an diesem Tag einen Spark-Renault SRT_01E.
15 Tage später soll bereits der zweite Wagen geliefert werden.

Die eigentlichen Tests beginnen dann ab dem 4 Juni. Bis dahin können sich die Teams mit dem Auto und dem Wechseln der Batterie vertraut machen. Auto und Batterie werden getrennt geliefert. Agag betont im Interview, dass das Wechseln der Batterie ein Schlüsselelement der Formel E sei. Insgesamt sind 18 Testtage vor dem Rennen in Peking vorgesehen. Darunter zwei Generalproben, die den gesamten Renntag abspulen.

Die Teams erhalten zusätzlich spezifischen Support für den Umgang mit dem Antrieb und der Batterie. Dies soll sicherstellen, dass alle Teams ein funktionierendes Auto haben. Selbst Reparieren dürfen die Teams am Chassis und Fahrwerk.

Aber noch sind die Teams auf Mitglieder-Suche. So sucht Super Aguri zur Zeit einen Teamchef und Drayson zwei Mechaniker; auch die Fahrer sind noch unbekannt.
Einzig das Team Abt hat mit Daniel Abt und Lucas di Grassi seine Fahrer zum jetzigen Zeitpunkt unter Vertrag genommen.

Team Andretti ist zur Zeit noch mit der Indi 500 beschäftigt, die Website von Dragon Racing noch nicht fertig und Team e.dams meldet auf Anfrage, man wäre noch nicht soweit, Pressemitteilungen herauszugeben. Das letzte offizielle Statement von Mahindra Racing ist von November letzten Jahres und auch das Venturi- und das Virgin Team halten sich noch sehr bedeckt.

Allerdings bestätigte Agag auch, dass es für die zur Zeit gewählten Teams durchaus noch eine Warteliste gibt. Ein Ersatzteam wäre im Falle des Falles sehr schnell gefunden.

Einen weiteren interessanten Aspekt hat Agag ausserdem angesprochen: Die europäischen TV-Übertragungsrechte. Agag möchte diese bevorzugt an frei empfangbare Fernsehsender vergeben. Zu Zeit befindet man sich in Verhandlungen mit europäischen Sendern, für Italien und Holland sind schon Partner gefunden. Der Frage nach einem deutschen Sender hat er allerdings nicht beantwortet.

Desweiteren ist ein Video -Wettbewerb geplant: Jeder, der sein Video vom Rennen auf YouTube lädt und dafür die meisten Klicks erhält, bekommt eine Freikarte für das nächste Rennen.

  

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