Katherine Legge neben dem Spark - Renault SRT-01E des Amlin Aguri Teams

Amlin Aguri verpflichtet Katherine Legge für die Formel E

Die britische Fahrerin ist die erste Frau unter den Piloten der Formel E. Mit ihrer Verpflichtung für das kürzlich umbenannte Team Amlin Aguri ist sie die Nummer elf von insgesamt zwanzig bisher bestätigten Fahrern, die für die welterste Elektrorennserie an den Start gehen werden.

Die 34-jährige Champ Car Pilotin (American Championship Car Racing) ist die erste der beiden Fahrer für das umgetaufte Amlin Aguri-Team (vorher: Super Aguri). Die Umbenennung erfolgte auf Grundlage des Sponsorenvertrages mit der führenden unabhängigen Versicherungsgesellschaft Amlin.

Legge gesellt sich damit in den Kreis der bereits bestätigten Fahrer von Daniel Abt und Lucas di Grassi für Audi Sport Abt, Sam Bird und Jaime Alguersuari für Virgin Racing, Bruno Senna und Karun Chandhok für Mahindra Racing, Franck Montagny für Andretti Autosport, sowie Jarno Trulli für sein neues TrulliGP - Team.

Nach ihrem steilen Aufstieg durch die Junior-Klassen, trat Legge 2005 in der Toyota Atlantic Championship an, gewann das erste Rennen in Long Beach und beendete die Saison auf Platz 3 der Gesamtwertung. Später in diesem Jahr schrieb sie Geschichte als zweite weibliche Testfahrerin der Formel 1 seit Sarah Fischer (2002) mit Minardi.
Im darauf folgenden Jahr verpflichtete sie sich für die Saison 2006 bei den Champ Cars und wurde die erste Frau, die in der Geschichte der Serie eine Führungsrunde fuhr. Nach einem zweiten Jahr wechselte sie in die DTM für Futurecom TME und Abt Sportsline. Im Jahr 2012 ging sie für ihr IndyCar Debüt in die Vereinigten Staaten und blieb in den USA für eine zweite Saison.

Legge sagte:"Für mich ist das eine sehr aufregende Chance. Das Auto ist fantastisch, sieht unglaublich aus und wird sehr schnell sein. Die Rennen durch die Straßen weltbekannter Städte wird eine unfassbare Erfahrung und ich denke, es ist eine grossartige Idee die Rennen zu den Menschen zu bringen. Wir werden auf ihren Straßen in ihren Städten fahren."

Teamchef Mark Preston sagte: "Amlins Unternehmenskompetenz und unsere Rennerfahrung sind eine starke Kombination. Die Formel E wird eine aufregende und anspruchsvolle Meisterschaft und ich denke, sie wird eine neue interessante Dimension für den Sport mit sich bringen. Es geht ebenso um Strategie wie um Schnelligkeit - ein Schachspiel bei 220km/h."

Charles Philipps, CEO von Amlin, ergänzte: "Amlin hat seinen Fokus schon immer auf die Entwicklung von Sieg-Strategien gesetzt, die aus einer Kombination von Erfahrung, Kompetenz und Datenanalyse bestehen. Und diese Fähigkeiten sind auch auf den Motorsport anwendbar. Wir konzentrieren uns auf das Fahren und das Gewinnen."

Die Formel E ist die welterste Elektro-Rennserie, entwickelt um eine neue Generation von Motorsport-Fans zu begeistern, sowie um das Interesse an Elektroautos und den Gedanken der Nachhaltigkeit zu bestärken. Gefahren wird auf zehn internationalen Stadtstrecken rund um den Globus - unter anderem in Deutschland, China, Malaysia, Uruguay, Argentinien, USA, Monaco und Großbritannien. Die zehn Teams der Formel E weisen einige der führendensten Persönlichkeiten des Motorsports auf, darunter Alain Prost und Michael Andretti und werden von bekannten Umweltschützern wie Sir Richard Branson unterstützt.

 

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