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Duran: "Ich bin darüber hinweg"

Für Salvador Duran ist die Formel E bisher ein Abenteuer mit viel Auf und Ab. In der ersten Saison kam der Mexikaner erst nach zwei Rennen ins Team Amlin Aguri und ersetzte ab Punta del Este Katherine Legge. Nach Saisonschluss wechselte er zu Trulli - keine gute Entscheidung, wie sich herausstellen sollte.

Zum einen brachte Trulli seinen neuen Antriebsstrang nicht zum Laufen, zum anderen warf das Team Duran einen Vertragsbruch vor. Letztlich kam der Formel-E-Fahrer zu keinem Einsatz. "Ich bin darüber hinweg", sagt Duran gegenüber 'Current E'.

"Es war ein großartiges Projekt. Ich glaube, es haben sehr fähige Menschen dort (bei Trulli) gearbeitet. Aber leider war es nicht möglich, mit dem Auto auf die Strecke zu gehen", sagt Duran.

Vor dem Buenos Aires ePrix tat sich jedoch eine neue Tür für ihn auf: Nathanael Berthon musste bei Aguri die Segel streichen, und Duran kehrte zu seinem ehemaligen Team zurück.

Zurückblicken will Duran nicht, stattdessen konzentriert er sich auf die insgesamt acht Rennen, die er in dieser Saison voraussichtlich bestreiten wird: "Wir haben neue Dinge auf dem Schirm, neue Erwartungen bei Aguri. Und um die zu erreichen, haben wir noch den ganzen Rest der Saison. Ich freue mich sehr über mein Comeback", sagt Duran.

"Früher oder später müssen wir ein Rennen gewinnen. Deshalb müssen wir hart arbeiten und pushen, um das Beste aus unseren Möglichkeiten herauszuholen. Wir sind konkurrenzfähig, und wenn die anderen straucheln, werden wir da sein. Dann werden wir unsere Chance bekommen, denn wir sind schnell und haben eine gute Strategie", sagt Duran.

Am 12. März steht für Duran das ersehnte Heimspiel mit der Formel E in Mexiko-Stadt an. Es wird sich zeigen, ob er zusätzliche Stärke aus dem Heimvorteil ziehen kann. Nach dem unglücklichen Comeback in Buenos Aires (Ausfall) würde ein sportliches Ausrufezeichen sicher nicht schaden, um einem weiteren Auf und Ab vorzubeugen.

von Timo Pape  

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