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Edo Mortara lässt Berlin E-Prix für Mercedes aus: "DTM hat Priorität"

Die Terminkollisionen zwischen der DTM und der Formel E Mitte Mai sorgt in dieser Saison gerade bei Venturi für große Probleme, denn die Monegassen müssen beim Berlin E-Prix auf ihren Stammpiloten Edoardo Mortara verzichten. Wer an der Seite von Maro Engel fahren wird, ist noch unklar.

Engel gab seinen Rücktritt aus der DTM bereits Anfang Februar bekannt, da er seinen Fokus auf die Formel E und den GT-Sport legen wollte. Für seinen Venturi-Teamkollegen Edo Mortara gilt für den Berlin E-Prix das Entgegengesetzte: Er wird nicht am Rennen in Tempelhof teilnehmen und stattdessen vom 18. bis 20. Mai für Mercedes auf dem Lausitzring seine Rennen in der DTM bestreiten.

"Edo wird am Lausitzring im Auto sitzen, definitiv!", sagt Mercedes-DTM-Teamchef Ulrich Fritz gegenüber 'Motorsport-Total.com'. "Wir haben Edo vor zwei Jahren für die DTM verpflichtet. Das hat Priorität."

Noch schwieriger wird es sein, eine Entscheidung für das Saisonfinale in New York zu treffen, denn parallel liegen die beiden Läufe der DTM im niederländischen Zandvoort. Gerade in ihrer letzten Saison in der DTM möchte Mercedes natürlich noch voll attackieren. Zwei Rennen kurz vor Saisonhälfte auszulassen, scheint da kritisch - zumal Venturi in der Formel E nicht um den Titel kämpft.

"Zandvoort werden wir situativ entscheiden. Sollte es für Venturi die Möglichkeit geben, da etwas zu holen, dann werden wir darüber sprechen", so Fritz weiter. "Sollte es aber in der DTM so sein, dass Edo in der Meisterschaft in aussichtsreicher Position liegt, wird er in New York nicht fahren. Das ist klar, denn die DTM hat Priorität."

"Ich bin Mercedes-Fahrer, und die DTM hat für mich Priorität", bestätigt auch Mortara selbst und scheint diese Entscheidung durchaus verstehen zu können. "Es wird natürlich auf meine Rennergbnisse ankommen. Aber die Entscheidung liegt bei Mercedes, ob ich an diesem Rennen (in New York) teilnehmen darf oder nicht. Das liegt nicht in meiner Hand."

Wer Mortara in Berlin ersetzen wird, steht jedoch noch nicht fest, möglicherweise erhält hier Michael Benyahia, der bereits im Januar beim Formel-E-Rookie-Test im Aufgebot war, seine Chance.

von Svenja König 

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