Mercedes-Formula-E-Concept-Car

Fan-Konzept: So könnte Mercedes in der Formel E aussehen

Der weltweit führende Premiumhersteller Mercedes Benz hat im Oktober des vergangenen Jahres sein Interesse an einem Formel-E-Einstieg bekanntgegeben. Die Stuttgarter sicherten sich die Option auf einen zusätzlichen Teamslot ab 2018, wenn Formel-E-Boss Alejandro Agag die Zahl der eingeschriebenen Teams von zehn auf maximal zwölf aufstocken will. Noch steht nicht endgültig fest, dass Mercedes tatsächlich zur fünften Saison in die Elektroserie kommen wird. Die Wahrscheinlichkeit ist jedoch sehr hoch, nachdem Berichten zufolge bereits viel Geld für die Reservierung bezahlt worden ist, und Mercedes das Thema öffentlich kommunizierte.

Gesetzt den Fall, Mercedes kommt im nächsten Jahr - wie könnte das Formel-E-Auto des deutschen Teams aussehen? Der 3D-Künstler Dean Wright hat sich fundierte Gedanken gemacht und auf seiner Website 'Get Wright On It' ein ansehnliches Konzept veröffentlicht. Dabei muss man allerdings im Hinterkopf behalten, dass die Formel E zur fünften Saison ohnehin ein neuen Chassis bekommt, das deutlich futuristischer anmuten soll. Der Designvorschlag wird also nie Realität werden.

Grundsätzlich orientiert sich das vorgeschlagene Fahrzeugdesign an der Optik des aktuellen Weltmeisterautos der Formel 1. Die Grundfarbe ist Silber und greift die Rennhistorie der "Silberpfeile" auf. Vor Beginn seiner Arbeit hat sich der Künstler entschieden, nur Sponsoren und Partner aufzunehmen, die zur Formel E passen. Mineralölkonzern Petronas, aktueller Titelsponsor des Formel-1-Rennstalls, musste deshalb weichen. Stattdessen ziert der Schriftzug von Qualcomm die Seitenkästen. Durchaus realistisch, denn das Unternehmen engagiert sich seit Beginn an in der Formel E und hält sogar Anteile an der Serie.

Darüber hinaus dürfte Mercedes ein großes Interesse hegen, seine kürzlich vorgestellte Untermarke EQ zu promoten, unter der ab sofort alle Elektroautos des Herstellers firmieren sollen. Neben dem Logo findet sich auch die spezifische Farbgebung von EQ - ein futuristischer Blauton - auf der Konzeptlackierung wieder. Sie passt gut zu den obligatorischen Aufklebern von Julius Bär, Michelin und dem FanBoost-Schriftzug, die auf jedem Auto zu sehen sein müssen. Zudem wurden weitere Partnerlogos aus dem Mercedes-Dunstkreis verarbeitet, wie zum Beispiel Bose.

Wir sind schon mal begeistert vom vorgeschlagenen Autodesign. Wie findet ihr das Konzept für die Formel E? Sagt uns in den Kommentaren gern eure Meinung. Auch wenn der Künstler in euren Augen vielleicht noch wichtige Partner oder Farben vergessen hat.

von Timo Pape 

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Kommentar von Hans |

DTM IST BESSER!!!!!!!!!!!!!!!!!

NEUESTE NACHRICHTEN

Formula-E-Cars-Fighting-in-Saudi-Arabia

Elektro-Rennen in Österreich? Wien bestätigt Gespräche mit Formel E

Fährt die Formel E in Zukunft auch in Österreich? Das Interesse an der Elektroserie ist in der Alpenrepublik offensichtlich. Zwei bedeutende heimische Unternehmen - der Technologiekonzern voestalpine und der Automobilzulieferer ...
von Erich Hirsch
Stadium-Mexico-City

Power-Ranking: Unsere Fahrer-Bewertung nach dem Mexico City E-Prix

Wie bereits in den letzten Jahren bot das Autodromo Hermanos Rodriguez der Formel E auch 2019 den Schauplatz für eine spektakuläre Schlussphase des Mexico City E-Prix. Nach rundenlangen Verteidigungsmanövern gegen ...
von Tobias Bluhm
Stoffel-Vandoorne-Drivethrough-Penalty-Mexico

Mexiko: Doppel-Shutdown & kuriose Doppel-FANBOOST-Strafe für Vandoorne

Beim turbulenten vierten Saisonlauf der Formel E in Mexiko-Stadt kam das deutsche Team HWA Racelab erstmals mit beiden Fahrzeugen über die volle Renndistanz. Mit Platz 16 für Gary Paffett und ...
von Timo Pape
Jean-Eric-Vergne-Watching-in-Cockpit

Vergne wettert nach Mexiko-Rennen: "Habe nichts falsch gemacht, und niemand wurde bestraft!"

Beim dramatischen Formel-E-Rennen von Mexiko-Stadt am vergangenen Samstag lief es für das Team DS Techeetah durchwachsen. André Lotterer erreichte das Ziel immerhin als Fünfter und nahm wichtige Punkte für die ...
von Timo Pape