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Formel E: Andre Lotterer übernimmt Führung bei voestalpine European Races

Anzeige | Durch seinen zweiten Platz beim Paris E-Prix der Formel E am 27. April hat Andre Lotterer den zweiten Rang in der Gesamtwertung der Saison 2018/19 übernommen. Nur einen Punkt liegt der deutsche DS-Techeetah-Pilot hinter dem neuen Gesamtführenden Robin Frijns, der in Paris seinen Premierensieg in der Elektroserie feiern konnte. Lotterer machte jedoch nicht nur in der regulären Wertung der Formel-E-Meisterschaft einen Schritt nach vorn…

Nach seinem zweiten Podium im zweiten Europa-Rennen der aktuellen Formel-E-Saison übernahm Lotterer zudem die Führung in der Wertung der diesjährigen voestalpine European Races. Der gebürtige Duisburger holte sowohl beim Rom E-Prix Mitte April als auch beim Paris E-Prix am vergangenen Wochenende den zweiten Platz. Zusammengenommen zählen diese beiden Pokale mehr als die Siege von Mitch Evans (Rom) und Robin Frijns (Paris), die darüber hinaus bisher kein Podestergebnis holen konnten.

"Es ist ein tolles Gefühl, Führender der voestalpine European Races zu sein und als Spitzenreiter nach Monaco zu kommen", sagt Lotterer. "Nach meinem zweiten Podestplatz in Paris durfte ich die einzigartige Trophäe schon kurz in den Händen halten und hoffe, dass ich die Tabellenführung in Monaco verteidigen kann und als Führender zu meinem Heimrennen in Berlin reisen darf. Mein Ziel ist es, auch beim Finale in Bern ganz oben zu stehen und der erste Gesamtsieger in der Geschichte der voestalpine European Races zu sein."

Auf dem zweiten Platz der voestalpine European Races folgend gemeinsam die beiden bisherigen Rennsieger der Europa-Rennen. Frijns zog durch seinen Paris-Sieg neu in die Wertung ein und kann beim anstehenden Rennen in Monaco am kommenden Wochenende die Führung übernehmen, sollte er wiederholt auf das Podium kommen.

Gleiches gilt natürlich auch für Evans, der in Paris einen "schwarzen" Tag erlebte und am Ende nur als 16. über die Ziellinie fuhr. Damit beendete der Jaguar-Pilot seine beeindruckende Serie: Bisher war Evans als einziger Formel-E-Fahrer in jedem Saisonrennen in die Punkte gekommen. Er bleibt demnach bei sieben Top-10-Platzierungen stehen und wird seine Serie in Monaco nicht weiter ausbauen können.

Vandoorne & Abt teilen sich Platz 3

Auf dem dritten Platz der voestalpine European Races rangieren abermals zwei punktgleiche Piloten. Stoffel Vandoorne musste nach seinem starken dritten Platz in Rom einen Ausfall beim Paris E-Prix hinnehmen. Dennoch bleibt er dank des Podiumserfolgs zuvor auf Rang 3, den er sich bis zum Monaco E-Prix (11. Mai) mit Daniel Abt teilt.

Der deutsche Audi-Pilot fuhr in Paris sein zweites Podium in der laufenden Saison ein - sein erster Pokal in Europa in diesem Jahr. Dadurch reihte sich auch er in die Reihe jener Formel-E-Fahrer ein, die bis zum Bern E-Prix am 22. Juni um die 3D-gedruckte Trophäe von voestalpine kämpfen. Drei Rennen hat Abt noch die Gelegenheit, um Podestplatzierungen für die voestalpine European Races zu sammeln: Monaco (11. Mai), Berlin (24./25. Mai) und Bern (22. Juni). Bei seinem Heimrennen in der deutschen Hauptstadt konnte Abt im Vorjahr immerhin den Sieg holen…

Somit dürfte der Deutsche auch in diesem Jahr gute Karten in Berlin haben. "Mir persönlich liegt Berlin (von den anstehenden Rennen) wohl am meisten", erklärt Abt uns gegenüber. Zudem werde der Audi-Antrieb in Tempelhof voraussichtlich gut funktionieren. Abt hat demnach alle Chancen auf die Trophäe von voestalpine.

Nach zwei von fünf Europa-Rennen bleibt es also spannend. Bisher standen fünf verschiedene Fahrer auf dem Podium, weitere neun Pokale werden noch vergeben, die ebenfalls in die Wertung zählen. Weiter geht's bereits in gut einer Woche beim prestigeträchtigen Monaco E-Prix. Bis dahin darf sich Andre Lotterer noch über seinen Platz an der Spitze freuen.

von Timo Pape 

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