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Formel E: Aufholjagd der Andretti-Fahrer in den Straßen von Rom bleibt unbelohnt

BMW-Werksfahrer Antonio Felix da Costa hat im siebten Saisonlauf der Formel E in Rom eine beeindruckende Aufholjagd gezeigt. Der Portugiese in Diensten von MS&AD Andretti kämpfte sich vor den Augen von BMW-Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich und BMW-Motorsportdirektor Jens Marquardt vom letzten Startplatz durch das Feld und fuhr nach seinem Boxenstopp in den Top 10. In der Schlussphase des ersten Rom E-Prix fiel Felix da Costa jedoch zurück und überquerte die Ziellinie schließlich als Elfter. Sein Teamkollege Tom Blomqvist belegte nach 33 Runden den 15. Platz.

Felix da Costa war im Qualifying in eine kuriose wie unglückliche Kollision verwickelt: Er fuhr aus der Garage geradewegs Jose Maria Lopez ins Auto, der gerade die Boxengasse entlangrollte und ebenfalls auf die Strecke gehen wollte. Für beide war die Qualifikation damit beendet, bevor sie überhaupt begonnen hat. Somit startete Felix da Costa vom 20. und letzten Startplatz. Blomqvist hatte im Zeittraining den zwölften Rang belegt.

"Wir konnten im Rennen eine gute Aufholjagd zeigen, nachdem wir wegen des Zwischenfalls im Qualifying von ganz hinten starten mussten", gibt Felix da Costa den turbulenten Rennverlauf wieder. "Wir haben eine aggressive Strategie gewählt und sind einen kurzen ersten Stint gefahren. Ich habe eine Menge Autos überholt und die Energie sehr gut genutzt."

"Doch wir wussten, dass der zweite Stint schwieriger wird, weil wir weniger Energie zur Verfügung hatten als die anderen", erklärt der Portugiese. "Mit Platz 11 haben wir die Punkteränge nur knapp verpasst. Wir haben gezeigt, dass wir das Potenzial hatten, an diesem Wochenende einige Punkte zu sammeln. Wir nehmen das Positive mit und konzentrieren uns auf das nächste Rennen."

Auch Teamkollege Blomqvist sah sich schon früh mit einer echten Herausforderung ausgesetzt: "Es war ein schwieriges Rennen. Ich wurde in der zweiten Runde von hinten getroffen und umgedreht. Dadurch fiel ich auf den letzten Platz zurück."

"Dann ist mir auf der letzten Runde vor dem Boxenstopp die Energie ausgegangen, und ich blieb in der Boxengasse stehen. Dadurch haben wir viel Zeit verloren", sagt der Brite. "Von da an war mein Rennen enorm beeinträchtigt, und es war enttäuschend, dass ich kein reibungsloses Rennen fahren konnte. Das wäre nach dem recht guten Qualifying schön gewesen."

Das nächste Rennen steht bereits am 28. April auf dem Programm. Dann reist die Formel E zum dritten Paris E-Prix in die französische Hauptstadt. Für Andretti die nächste Gelegenheit, endlich wieder zu Punkten, denn nach dem Rennen in Rom liegt die Mannschaft auf dem letzten Platz der Teamwertung.

von Timo Pape 

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